12.09.2018, 06:09 Uhr

"So haben wir uns verliebt"

Charlotte und Johannes Seidl sind seit 50 Jahren ein Paar. (Foto: RAXmedia)

Schmetterlinge im Bauch und die rosarote Brille auf der Nase: Bezirksblätter starten "Liebesserie".

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Können Sie sich eigentlich noch an jenen Tag erinnern, an dem Sie Ihrer "besseren Hälfte" begegnet sind? War es Liebe auf den ersten Blick? In einer sechsteiligen Liebesserie stellen die Bezirksblätter in dieser Ausgabe Paare aus der Region vor, die verraten wie sie sich kennengelernt haben. In folgenden Ausgaben erzählen Bezirksblatt-Leser wie das "erste Mal" war, oder verraten die besten "Sexplatzerl" und "Liebesrezepte". Und natürlich suchen wir die schönsten Liebesgeschichten (siehe "Zur Sache"): Dabei können Sie eine Flugreise nach Rom, ein Thermenwochenende oder ein Candle-Light-Dinner gewinnen.

Charlotte und Johannes Seidl gestalten ihr künstlerisches Leben im Gut Gasteil. Vor einem halben Jahrhundert heirateten die beiden Künstler am Faschingsamstag standesamtlich und am Ostersonntag 1968 in der Wallfahrtskirche Maria Schutz. "Wir lernten uns im Frühling in Innsbruck kennen", erinnert sich Charlotte, "dann war monatelang Funkstille. Zu Weihnachten schrieb ich ihm eine Karte und Johannes besuchte mich spontan. Im Jänner 1967 hat's gefunkt. Heiraten wollten die Beiden nicht, doch die Sparkasse gewährte nur einen Kredit, wenn der Familienname gleich sei, so waren die Bräuche damals. Das Rezept der beiden Künstler: "Gemeinsame Ideen versuchen wir gemeinsam umzusetzen."

Hedwig und Walter Pfneiszl feiern heuer am 26. Oktober ihren 55. Hochzeitstag. Die Reichenauer trafen sich am Nationalfeiertag 1962, der damals noch nicht so hieß, und gaben sich ein Jahr danach das "Ja-Wort". Dass der "Pop-o-drom"-Erfinder und seine Hedwig an einem Strang ziehen, ist eines der Geheimnisse ihrer Beziehung. "Bei den Pop-o-drom-Veranstaltungen organisierte Hedwig die Verpflegung, stand hinter der Schank", erinnert sich Walter Pfneiszl. "Humor, Toleranz, nicht jedes Wort auf die Goldschale legen und nicht aneinander picken und eine gewisse Unabhängigkeit", das ist das Rezept für Hedwig und Walter aus Reichenau, und sie sind bisher gut damit gefahren.

Anna und Fred Kager aus Warth sind seit ihrer Kindheit befreundet. In der Schule gab Anna ihrem Schulkollegen Fred Nachhilfe in Deutsch. "Danach haben wir uns zwar immer wieder gesehen. Ich war aber nur am Schlagzeugspielen interessiert." Anna heiratete irgendwann, Fred ebenso. Jeweils vier Kinder später - wir schreiben 2004 - kommen Anna und Fred zusammen,. "Und dann hat's gepasst", lacht Fred. Die Patchwork-Familie mit acht Kindern war geboren.

ZUR SACHE

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