12.06.2018, 18:33 Uhr

Starkregen: Alle an die Sandsäcke

(Foto: Gerhard Zwinz)

Der Bezirk wurde am 12. Juni geflutet. 68 Feuerwehren rückten aus. Die Rettung sorgt für 1.000 Liter Getränke.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Der Starkregen sorgte wieder für zahlreiche Einsätze wegen gefluteter Fahrbahnen und Keller. Auch der Naturpark Sierningtal stand unter Wasser und das Wasser steigt weiter. Laut Angaben der Feuerwehr standen zur Spitzenzeit 68 Feuerwehren im Bezirk Neunkirchen-Wr. Neustadt im Einsatz.
Nun werden in der Pinkl-Halle in Ternitz – unweit des Bauhofs – vorsorglich 1.500 Sandsäcke für den gesamten Bezirk gefüllt. Ternitz SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak: "Wir bringen den Feuerwehrmännern dann Wurstsemmeln."

Stark betroffen: Kirchau bei Warth und Otterthal

Wo die Sandsäcke gebraucht werden? Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber zu den Bezirksblättern: "Sie sind auf Vorrat beziehungsweise Abruf vorgefüllt. Am 13. Juni werden die Aufräumarbeiten fortgesetzt. Die meiste Arbeit gibt es in Kirchau und lokal in Otterthal."

Rettung gefragt

Im Laufe des Nachmittags wurden die Gebiete rund um Kirchberg/Wechsel, Feistritz, Otterthal und Raach von starken Regenfällen und Murenabgängen heimgesucht. Das Rote Kreuz stand mit 25 Rettungskräften im Einsatz. Der Bezirkseinsatzstab, Einsatzleiter Bezirkskommandant Walter Grashofer, wurde auf der Bezirksstelle Gloggnitz eingerichtet.


Wetterbedingte Unfälle

Mehre Orte sind nur über Unwege erreichbar, teilweise sind Ortschaften abgeschnitten. Aufgrund der Wetterlage kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen und anderen wetterbedingten Einsätzen, wo das Rote Kreuz im Einsatz steht.

Getränke vom Roten Kreuz

Die Lage dürfte sich im Laufe der Nacht weiter zuspitzen. Das Rote Kreuz wurde seitens der Behörde mit der Versorgung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte mit 1000 Liter Getränken beauftragt. Zudem richtete das Rote Kreuz ein Not-Nachtlager für Leute ein, die aufgrund des Unwetters ihre Häuser verlassen mussten.
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