12.03.2017, 00:00 Uhr

Ungeschützt beim Einkaufsbummel

Hier soll er her, der Schutzweg, zeigt Stadträtin Andrea Kahofer.

Zwei Mega-Freqenzbringer sind seit Monaten in Betrieb. Völlig schutzlos sind (immer noch) die Fußgänger.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Der neue Lidl und das Kaufhaus Müller gegenüber des Panoramaparks sorgen seit Oktober des Vorjahres für ein starkes Verkehrsaufkommen an der Schraubenwerkstraße. Der Haken daran: die Kundenströme, die zu Fuß unterwegs sind, haben keine Möglichkeit vom Parkplatz Panoramapark sicher zum Lidl-Müller-Areal zu spazieren. Außer sie sind gewillt, den Umweg zum Kreisverkehr Wiener-Straße-Lokalbahn-Straße-Schraubenwerkstraße in Kauf zu nehmen. Dort befindet sich der einzige Zebrastreifen, der die Straßenseiten miteinander verbindet.

Umbau bei Kreisverkehr

Ein unhaltbarer Zustand, der zur Folge hat, dass die Fußgänger völlig unkoordiniert die Straße überqueren. SPÖ-Umweltstadträtin Andrea Kahofer hat läuten hören, dass ein Schutzweg angelegt werden soll. Allerdings ganz vorne beim Kreisverkehr vor der Einfahrt zum Panoramapark. Das bestätigt Stadtamtsdirektor Robert Wiedner. Der Schutzweg sei bereits seit Dezember (!) genehmigt: "Der Umbau zur normgerechten Beleuchtung erfolgt durch das Elektrohaus Neunkirchen, die Markierungsarbeiten werden durch den Bauhof Neunkirchen in Auftrag gegeben."

Die logische Wahl

Das sei allerdings kein guter Platz. Kahofer: "Ich glaube, dass dort die Leute viel zu viel abgelenkt sind, um gut aufzupassen." Beim Lokalaugenschein mit den Bezirksblättern kristallisierte sich heraus, dass die meisten Fußgänger ohnehin bei der, auf die Fahrbahn gepinspelte, Radüberfahrt die Straße überqueren. Kahofer: "Also wäre es hier logisch."

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