26.09.2014, 11:57 Uhr

Volksschule Steinfeld: Stadt reagiert auf Vorwürfe

Horror oder normaler Umbau: Volksschule Steinfeld. (Foto: Johann Mayerhofer)

In neuesten Berichten ist von Schimmel in feuchten Klassen die Rede.

NEUNKIRCHEN. "Eine verzweifelte Mutter schrieb am 24. September: In der Klasse meines Sohnes ( 4ciM) hat sich in den nassen Bereichen Schimmel gebildet. Kinder müssen wegen Kopf - und Bauchschmerzen von den Eltern abgeholt werden. Die Frau Direktor ist selber erkrankt, aber alles ist bestens in der Steinfeldschule. Herr Kramsl am Telefon : " Wir sind dran. Ja - wir wissen über die "Schimmelklasse" Bescheid. ). Keiner hilft und die Eltern trauen sich nichts zu sagen. ( Könnte ja auf die Kinder Auswirkungen bzgl. Noten haben. ) Traurige Gesellschaft", skizziert SPÖ-Stadtparteichef Johann Mayerhofer.

"Lehrerin war unterkühlt"

Der SPÖ-Mandatar schaute sich daraufhin in der Volksschule um. Sein Fazit: "Die 1bi und die 4ciM mussten in andere Räume übersiedeln, weil es dort nass ist. Auch der EDV-Raum ist feucht. Und Wasser rinnt bei Leitungen runter". Eine Lehrerin berichtete mir, dass sie nach 6 Stunden Unterricht unterkühlt war . Aber keiner hat gefragt, wie es den Kindern nach 6 Stunden Unterricht ging."

Provisorische Heizung installiert

Die Bezirksblätter hakten abermals bei der Stadtgemeinde Neunkirchen nach, was es mit den Begleitumständen in der Volksschule auf sich hat. Bezüglich Raumtemperatur wird auf das Landesschulgesetz verwiesen und ausgeführt: "Zwischen 15. und 17.9.2014 wurde wie vereinbart die gesamte provisorische Heizung installiert. Davor wurden täglich mit einem geeichten und vor Gericht zugelassenen Messgerät in sämtlichen Klassen sowohl die Raumlufttemperaturen als auch die relative Luftfeuchtigkeit gemessen. Die exakten Daten wurden sowohl der Schulleitung als auch von der Schulleitung laut Vereinbarung dem Bezirksschulinspektor weitergeleitet", übermittelte Stadtamtsleiter Robert Wiedner.

Kein Schimmel

Zum Schimmelvorwurf heißt es aus dem Rathaus: "In zwei Klassen kam es zu stärkeren Wassereintritten (wurde auch bereits mitgeteilt), wodurch es nicht nur an den Wandflächen sondern auch im Bereich des Deckenputzes (verputzte Schilfrohrmatten aus der Nachkriegszeit) zu Durchnässungen kam und diese Flecken von der Decke entfernt und mittels Stoffsegel überspannt wurden. Gleichzeitig wurden nach solchen Vorfällen bei allenfalls gemessenen höheren Luftfeuchtigkeiten sofort Trocknungsgeräte aufgestellt, bis die übliche Raumluftfeuchtigkeit erreicht war. In diesen Räumlichkeiten kam es nie zu Schimmelpilz! Möglicherweise wird dies verwechselt mit den feuchten Flecken an den Wänden. Diese stellen allerdings kein gesundheitliches Risiko dar und werden entweder am Nachmittag durch aufgestellte Lüfter sukzessive ausgetrocknet und/oder durch natürliche oder mechanische Lufttrocknung ausgetrocknet."
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