31.01.2012, 00:00 Uhr

Widerstand gegen Turm

Gerald Hanke sieht den geplanten Turmbau kritisch. Er spricht von einem Prestigebau und nennt ihn „Turm zu Walhalla“.

Grimmenstein, Warth und Feistritz wollen in der Pampa einen Turm um 400.000 Euro bauen.

„Das kann doch nicht ernst gemeint sein“, empört sich Warths SPÖ-Gemeinderat Gerald Hanke, nachdem er von den Plänen der drei Gemeinden Wind bekam.
Wie ihm Warths ÖVP-Bürgermeisterin Michaela Walla am 16. Jänner in einem Gespräch eröffnete, soll am Hollabrunner Riegel, auf Feistritzer Boden, um stolze 400.000 Euro ein Turm entstehen.
„Ich sehe nicht ein, dass Warth hier dazu zahlen soll. Die einzigen, die davon profitieren könnten sind Mostwirte in der Hochegger Gegend. Warth aber sicher nicht.“

Horrende Kosten für alle drei

Hanke gibt zu bedenken, dass, selbst, wenn der Turm vom Land massiv gefördert würde, die Gemeinde noch bis zu 70.000 € dazu schießen müsste. „Zuerst die Kanalgebühren massiv erhöhen und dann solche Summen in Prestige-Bauten buttern versteht der Bürger sicher nicht“, so Hanke.

Bürgermeister stellen sich tot

Die Bezirksblätter hakten bei Grimmenstein, Feistritz und Warth schriftlich nach, wofür der Aussichtsturm in Zeiten finanzieller Engpässe notwendig sei. Warths Bgm. Walla führte bereits Gespräche mit der SPÖ hinsichtlich Prestige-Turmbau, schwieg aber auf Bezirksblätter-Anfrage ebenso wie ihr Grimmensteiner Amtskollege. Der Feistritzer ÖVP-Bgm. Franz Sinabel: „Das angesprochene Projekt wurde noch durch keine konkrete Ausarbeitung bzw. Planung behandelt.“
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