12.02.2018, 00:00 Uhr

Mater Salvatoris baut

Im Mater Salvatoris wird emsig gebaut. Das Ziel ist nicht ein Erweitern der Bettenkapazitäten, sondern ein Steigern der Lebensqualität.

Nach 32 Jahren wird im Genesungs-, Wohn- und Wohnheim der Salvatorianer grundlegend saniert. Projektvolumen: 5 Millionen Euro.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. 1986 wurde der Trakt eröffnet, der nun eine Baustelle ist. "Auch wenn er laufend in Stand gehalten wurde, ist nun eine grundlegende Renovierung und Modernisierung notwendig geworden. Die Investition erfolgt ausschließlich zur Steigerung der Qualität. Die Anzahl der Pflegeplätze in Mater Salvatoris bleibt gleich", skizziert die Mater Salvatoris-Heimleiterin und Geschäftsführerin Claudia Hofmann.

Mehr Platz für Bewohner


In der ersten Bauphase wurde ein Zubau über drei Ebenen mit sieben Einzelzimmern errichtet. "Nun werden bis zum Ende des Jahres nacheinander die drei Etagen im Bestandsbereich renoviert", so Hofmann. Nach Abschluss des Bauprojekts "wachsen" die Zimmer von 20 m² inklusive Sanitärräume auf 29-36 m² inklusive Vorraum. "Was fast noch wichtiger ist, es steht ein größerer Sanitärbereich zur Verfügung. Und jedes Zimmer verfügt überdies wieder über einen eigenen Balkon", erläutert Hofmann.

Großer Speiseraum

Ein besonderes Highlight es Projekts ist der Zubau eines einladenden, 134 m² großen Speiseraumes in jeder Etage. So soll – abgesehen von pflegerischen Einschränkungen – grundsätzlich jeder Bewohner die Entscheidungsmöglichkeit haben, im Speisesaal im Erdgeschoss in großer Gesellschaft, im Wohnbereich in familiärem Klima oder ganz privat im Zimmer zu essen.
Mit der Planung und Ausführung wurde die Firma Handlerbau aus Bad Schönau beauftragt. Wie die Heimleitung betont, sind sämtliche Gewerke bei regionalen Betrieben im südlichen Niederösterreich und in der angrenzenden Steiermark geblieben. Für die Dauer der Arbeiten übersiedeln die Hausbewohner in Ausweichzimmer.
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