25.11.2016, 08:29 Uhr

Nach Strom-Zores: EVN sucht Dialog mit Panhans

Panhans und Co sind vom Geldfluss der Investoren abhängig. Und der ist offenbar dünner geworden.

Weltcup-Bangen: Kontakt mit ukrainischem Wunder-Wuzzi eingeschlafen

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Für Negativschlagzeilen sorgen derzeit die ukrainischen Investoren am Zauberberg.

Die Gruppe rund um Viktor Babushchak hat ja neben dem Panhans, dem Sport- und dem Ringhotel auch die Bergbahnen gekauft. Von den angekündigten Investitionen in die Hotels und die Liftanlagen ist indes wenig zu bemerken.

Dafür happerte es an der Bezahlung von Strom- und Gaskosten, weshalb die EVN kurzfristig den Strom abstellte. Das bestätigte auch EVN-Pressesprecher Stefan Zach im Bezirksblätter-Telefonat: "Wir haben aber rasch eine Einigung mit der Panhans-Geschäftsführung gefunden. Wir werden nächste Woche (1. Dezember-Woche – Anm. d. Red.) auch noch intensive Gespräche mit der Panhans-Geschäftsführung führen, um eine nachhaltige Lösung zu finden."

Und das wäre gut so, denn auch für die Weltcup-Vorbereitungen wird Strom benötigt. – Etwa für das Präparieren der Pisten und der Beleuchtung. Die Erfahrung, dass dem Panhans der Saft abgedreht wird, ist für das Hotel übrigens nicht neu: bereits im Vorjahr gab es eine Abschaltung.

Seitens der Gemeinde Semmering erklärte ÖVP-Bürgermeister Horst Schröttner im Oktober im Bezirksblätter-Gespräch, dass derzeit der Kontakt mit Viktor Babushchak eher rar sei. Das hat sich auch Ende November nicht geändert: "Leider haben wir zurzeit keinen direkten Kontakt mit Herrn Babushchak."


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