14.11.2016, 00:00 Uhr

Passen Äcker neben ein Wohngebiet?

Wenn die Jauche zum Himmel stinkt, ist Ärger vorprogrammiert.

Im Grunde genommen könnte man die Diskussion im Keim ersticken, indem die einfache Frage gestellt wird: was war denn als erstes da – die Äcker oder die Wohnhäuser? Die Antwort ist klar. So einfach sollte man es sich jedoch nicht machen. Allerdings sollte besonderes Augenmerk auf das Konfliktpotential legen, das entstehen kann, wenn Wohngebiet und landwirtschaftliche Nutzflächen aneinander grenzen. In Zeiten der Abwanderung Richtung Städte freuen sich kleine (Land-)Gemeinden über jeden Zuzügler. Da bildet Scheiblingkirchen-Thernberg keine Ausnahme. Hier allerdings fühlt sich eine Familie der Bösartigkeit eins Bauern ausgeliefert. Der wiederum versteht nur Bahnhof. Wie also den Ärger aus der Welt schaffen? Wie heißt es so schön: 'durchs Reden kommen d' Leit zam'. Deshalb schlugen die Bezirksblätter dem Landwirten vor, ein klärendes Gespräch mit der Familie zu führen. Es bleibt also spannend, ob Anrainer und Bauer noch Freunde werden.

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