Luna: Ein Musical-Märchen

Märchenwesen, Prinzen und der Mond.
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NEUSIEDL/SEE. Ishtar, heisst im neuen Musical "Luna" des Belgiers Rory Six, der Mond. Gefangen in der Erdumlaufbahn hängt er dort, und sieht den Menschen auf der Erde beim Leben, Lieben und Leiden zu. Einer, der gerade besonders viel leidet, ist der Prinz Alvar, muss er doch auf Geheiß seiner Königin Mutter seine beste Freundin Prinzessin Berit heiraten. Eines Nachts flüchtet er auf einen See, wo sich er und der Mond ineinader verlieben. Ob das gut geht?

Chorleiterin aus Neusiedl am See
"Luna ist ein Märchen für Erwachsene. Es geht darum, Liebe jenseits von Normen und Zwängen zu finden.", so Regisseur, Autor und Darsteller Rory Six. Ein universelles Thema also, das nicht nur Erwachsene ansprechen dürfte. Für sein Projekt konnter er durchaus bekannte Sänger gewinnen, etwa Roberta Valentini oder Vincent Bueno.
Wir treffen Rory Six und sein Team bei der letzten Chorprobe von "Luna" in der Wiener Theatercouch. Seine Chorleiterin ist die Neusiedlerin Bettina Bogdany, die selbst Musical-Darstellerin, Sängerin und Pianistin ist. Ihr erstes Musical, nach der Ausbildung an der Musikuniversität und den Performing Arts Studios Vienna, war "Rebecca" im Raimundtheater. Auch in "Elisabeth" war die Neusiedlerin zu sehen. Neben ihrem Musik-Kabarett-Duo "Be-Quadrat" ist Bogdany  aber auch hinter der Bühne anzutreffen. "Seit einiger Zeit arbeite ich bei Produktionen auch in anderen Bereichen. In Amstetten war ich musikalische Assistenz bei "Hair". Dann hat Rory Six "Luna" geschrieben und mich gefragt, ob ich den Chor leiten möchte.", erzählt Bogdany.

Anspruchsvolle Chorarbeit
Mag "Luna" eine, für ein Musical, verhältnismäßig kleine Produktion sein. Der Chor mit 150 gecasteten Sängerinnen und Sängern, ist es nicht. Die Texte sitzen jedenfalls schon. Jetzt übt Bogdany mit dem Chor die passenden Gesten zu den Textstellen. Man kann sich die Wirkung auf die Zuseher vorstellen, wenn sie dem Chor beim Besingen von vergeblicher Liebe zuhören werden. Sixs berührende Texte werden wohl niemanden kalt lassen. Wechsel zu einem anderen Lied. Jetzt stimmt auch die Gestik des Chors. Bettina Bogdany zeigt sich zufrieden. "Das war sehr gut, Leute!" Mit ihrer trainierten Stimme behält sie spielend die Kontrolle über so viele Menschen. Was jetzt unter Anleitung geübt wird, muss auf der Bühne dann ohne sie ablaufen. "Die Arbeit mit dem Chor macht mir viel Spaß. Seit ich sieben Jahre alt war, habe ich gewusst, ich möchte auf die Bühne. Und da bin ich genau richtig.", lacht Bogdany, dreht sich um, und versammelt ihren Chor zur nächsten Probe.

LUNA hat am 4. Oktober Weltpremiere in der Expedithalle in Wien. Der Kartenvorverkauf läuft bereits:

http://www.theatercouch.at/luna-das-musical-weltpremiere/

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