Einmal war die Zeit gekommen
Pipsi musste daran glauben

Bei uns daheim hatten die Hühner ein wahrlich schönes Leben, aber einmal war es Zeit und Oma Cilli schritt zur Tat. Dabei handelte es sich schon um ein in die Jahre gekommenes Huhn, Pipsi war zu den Feiertagen auf dem Speiseplan. Für ein saftiges Brathenderl war sie wahrlich schon ein wenig zäh, aber Oma Cilli wusste da immer Tricks um dieses saftig auf den Tisch zu bringen. 

Gefülltes Suppenhuhn:
Die Innereien des Huhnes und 20-30 dag Schweinefleisch nicht zu mager und eine eingeweichte Semmel faschieren , mit Salz, Majoran, Pfeffer, Rosmarin würzen, das Huhn damit füllen, zunähen und zusammen mit Wurzelwerk halb weich kochen. Aus der Suppe nehmen, auskühlen lassen und abtrocknen. 25-30 Minuten im Rohr wie ein Brathuhn braten, mit ein wenig Suppe aufgießen. 
Die Suppe war auch nicht zu verachten, Oma Cilli verdünnte sie, denn fett war die nicht wenig  und dann wurde sie mit selbstgemachten Nudeln und dem fein geschnittenen Wurzelgemüse und viel Petersiliengrün angerichtet. 
Ein Festmahl und bevor wir zu essen begannen wurde eine Trauerminute für Pipsi abgehalten, erst dann schmeckte sie so richtig gut.

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