Das Uhrengeheimnis des Golser Kirchenwirtes
Aufgedeckt: Oswald DANIEL Jr. - UHRENSAMMLER wider Willen?!?

Check In - Check Out!!! Alles richtet sich genauestens nach der Uhr!!!
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  • Check In - Check Out!!! Alles richtet sich genauestens nach der Uhr!!!
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GOLS./ Ist es die Nähe zur KirchturmUHR oder hat sich das Ganze einfach nur durch einen Zufall ergeben? Oder ist unser Golser Kirchenwirt gar ein Sammler aus Leidenschaft? 

Vielen wird es bei einem schmackhaften Essen im Restaurant oder einen Umtrunk an der Bar von Oswald DANIEL Jr. sicher bereits aufgefallen sein: UHREN wohin man blickt bzw. soweit das Auge reicht.

Kleine, mittlere, große, runde, ovale, rechteckige, quadratische, verzehrte Uhren in verschiedenen Arten und Formen, egal wohin man sein Auge dreht. 

Ist es ein Segen für unser Dasein? Oder gar ein Fluch? Für hektische oder nervöse Menschen kann man sichs ausmalen, im Beruf kann man es auch aus zwei Augenwinkeln betrachten. Beim Arbeitsende ein Segen, bei Einhaltung einer Deadline ein Fluch. Für Erholungssuchende eine klare Sache!!! Für Workaholics? Keine Ahnung, gute Frage!! 

Doch warum um Alles auf der Welt und in Herrgotts Namen hat unser allseits beliebte Wirt, tatsächlich sooo viele Uhren? 

Diese Frage schreit geradezu nach einer Beantwortung und natürlich konnte ich als euer gewissenhafter, wissbegieriger Regionaut dieser Herausforderung nicht widerstehen. 

Daher schleuste ich mich heute, unter dem Vorwand, unserem Wirten mal bei seinen Uhren die Batterien zu tauschen, sie etwas zu säubern und Alle (!!) neu einzustellen, im regen Wirtshausalltag, mal ein.
Dies sollte teilweise wirklich ein größerer Kraftakt und auch nicht abzusehender Aufwand meine kostbaren Zeit werden, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. ;-)

Eigentlich hatte ich ja noch in den frühen Morgenstunden beschlossen, dass heutige Regenwetter, zu einem Thermenbesuch, zu nutzen. Aber irgendwie kam ich beim Anblick dieser vielen Uhren von meinem herkömmlichen Vorhaben ab und mich beschäftigte die Frage, wieviele Uhren unser Weinhotelwirt tatsächlich so in den letzten zwei- bis drei Jahren angehäuft hat, immer mehr und mehr. Und natürlich auch die Frage des Warums?!? Und weil ich es ganz einfach nicht mag, wenn Uhren falsch oder gar nicht gehen. Wozu hat man sie denn schließlich!?!? ;-) 

14 Uhren (!) alleine nur im Ausschankbereich kosteten mich schon 1 Stunde meiner kostbaren Lebenszeit auf Erden. Glaubt man ja gar nicht wieviel Staub sich an so Dingern befindet. Wie wenn die von Ossis fleißigen Putzfrauen schon jahrelang ignoriert worden wären. Sogar Benji Hegedüs, den Jüngsten, im Beherbergungsbetrieb, angestellten Kellner, musste ich  kurz mal für meine Mission einspannen. Es galt, einer Riesenuhr, mit Durchmesser von mind. 1 Meter, ein gescheites Service zu verpassen und sie wieder in Top-Zustand zu versetzen. Und da ich doch etwas großgewachsen und schwer bin und Benji, seiner eigenen Aussage nach zufolge, er gelenkig und leicht wie ein Schimpanse sei, kam er mir bei diesem Riesending, hilfsbereit wie er ist, gerne zu Hilfe. 👍👍
Tja, gutes Personal ist eben schwer zu finden. ;-) Davon können bestimmt viele Dienstgeber ein Lied singen und hätten auch gern so einen guten und braven Mitarbeiter. 

Danach entließ ich ihn wieder zu seiner eigentlichen Bestimmung. Er hatte heute ja durch den Defekt des Geschirrspülers und den dabei entstandenen See Genezareths, augenscheinlich schon genug zu tun. Wobei der See ja von der Putzfrau weggemobbt wurde, deren Aufgabe es ja auch ist. ;-)
Und doch bekam er große Augen, als er hörte, er müsse heute alle Gläser händisch waschen. Wie wenn er so etwas noch nie gemacht hätte und seit seiner eingeschlagenen Kellnerlaufbahn, Gläser anscheinend nur mit Geschirrspülmaschinen gereinigt hätte. Aber durchaus möglich mit seinen jungen Jahren. 🤣🤣

Bei mir ging es weiter mit Abstauben der Uhren und Austauschen der Batterien. Der Gaststättenbereich ist ja auch wirklich sonderlich klein, dass könnte noch Zeit in Anspruch nehmen. Motorraduhren, Kofferuhren, Bahnhofsstationsuhren aus London, man glaubt es gar nicht, was mir dabei so Alles unterkam. Uhren für verschiedene Zeitzonen und Städte, Schiffsuhren und was weiß ich noch für diverse Zeitanzeiger. Ich war erstaunt und vergaß dabei sogar noch aufs Mitzählen...! 

Bis ich so nach 3 Stunden und dabei unzähligen, nicht untätigen, Minuten endlich fertig war. Ich konnte zwar jetzt anhand der ausgetauschten Batterien sehen, dass 25 Uhren, wie neu glänzen mussten, dies aber dadurch nicht stimmen konnte, da ich ja einige Uhren nicht einstellen musste, weil Manche ja doch tatsächlich funktionierten. Also gings neugierigerweise nochmal ans Eingemachte, ähm NEIN, ans Durchzählen natürlich! Und da es Ossi selbst auch nicht genau wusste, blieb mir das nicht erspart, wenn ich die genaue Anzahl wirklich wissen wollte. 
Ich besorgte mir einen Kellnerblockpappendeckel und begann abermals einen Rundgang durchs Lokal. Ich setzte Strich um Strich, bei Uhr für Uhr. IIII und dann ein - Querstrich. Eine bewährte Zählmethode. 

Ich kam auf sagenhafte, 44 (!!) verschiedene Uhren, die sich am heutigen Tage im Restaurant-, Bar-, Frühstücks-, Festsaals- und Rezeptionsbereich beim Kirchenwirt DANIEL befanden. Unglaublich, nicht wahr!?!? 

Jetzt interessierte mich dann doch noch die Geschichte nach dem WARUM!?!?
Und auch die, lockte ich durch geschickte, banale Fragen, unserem Wirten so nebenbei heraus. ;-)

Und zwar nahm alles seinen Lauf als der Barbetrieb und eigentlich der gesamte Gaststättenbereich neu umgebaut werden musste bzw. auch wurde, um den Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden. Das muss man als Wirt ja auch machen um seinen Gästen auch immer wieder was Neues bieten zu können, lernte ich schon mal vom Seniorchef des Hauses. Und im Zuge dieses Umbauses bzw. auch teilweisen Neubaues entstehen ja auch sehr viele Leerflächen, die gefüllt werden mussten. Da hab ich zBsp hab unserem Wirten quasi zur Neueröffnung ein Riesenbild im American Style, so mit Freiheitsstatue usw., geschenkt. Und auch andere ehrenwerte Gäste ließen sich nicht lumpen und sollten meinem Beispiel folgen. Unter anderem bekam er von seiner Haus-und Hofarchitektin, Frau Dipl. Ing. Ursula H., eine so vermalmdeite, komische, verzerrte Uhr (meiner Meinung) geschenkt. Das war die Nummer 1 und somit der Anfang, der den Stein bzw. die Uhren zum Ticken brachten. Und Dieser folgten bis dato noch sage und schreibe 42 Stück nach. Wobei er, denk ich, die Meisten sicher zu seinem letztjährigen 50. Wiegenfest bekommen hat. 

Somit ist das sagenumwobene Geheimnis um die Uhren unseres Kirchen(turmUHRen)wirt gelüftet. 

In Eile schon zu meinem nächsten Termin... Auch in dem Bewusstsein, den Redaktionsschluss schon um Stunden versäumt zu haben. Aber egal, damit nehm ich wenigstens der Chefredakteurin ab, sich Gedanken darüber machen zu müssen, meinen bereits 47. Beitrag innerhalb von 9 Monaten zu veröffentlichen. 

EUER Regio(Austro)naut

Werner M. ACHS

Autor:

Werner Achs aus Neusiedl am See

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