Großbrand
"Brand Aus" in Bruckneudorf, Merkur bleibt bis 2019 zu

Um 11:45 Uhr konnte offiziell "Brand Aus" gegeben werden. Die Schäden sind am ersten Blick beträchtlich. Die Merkur-Filiale bleibt zumindest bis Ende des Jahres geschlossen.
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  • Um 11:45 Uhr konnte offiziell "Brand Aus" gegeben werden. Die Schäden sind am ersten Blick beträchtlich. Die Merkur-Filiale bleibt zumindest bis Ende des Jahres geschlossen.
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

BRUCKNEUDORF (ft). Der Großbrand in der ehemaligen Konservenfabrik in Bruckneudorf ist Donnerstagmittag endgültig gelöscht worden – das offizielle "Brand Aus" erfolgte um 11:45 Uhr, wie der Bezirksfeuerwehrkommandant Ronald Szankovich den Bezirksblättern bestätigte. Eine Brandwache bleibe aber bis auf unbestimmte Zeit vor Ort.

Zügige Evakuierung

Bei einem Lokalaugenschein sprachen die Bezirksblätter mit dem Manager der Merkur-Filiale. Dieser bezeichnete die Evakuierung als sehr zügig, wenn auch manche Kunden nicht sofort bereit gewesen sein sollen, ihre Einkäufe zurückzulassen: "Mein Stellvertreter hat super schnell reagiert und wir haben alle Mitarbeiter und Kunden ins Freie gebeten. Ein paar Kunden wollten zuerst noch ihre Einkäufe bezahlen, sind dann aber doch mit nach draußen gegangen."

Filiale vorerst zu

Wann und ob in der Filiale wieder eingekauft werden kann, müsse noch abgewartet werden: "Unsere Techniker und weitere Statiker müssen sich den Schaden jetzt einmal in Ruhe ansehen, erst dann kann man genaueres sagen. Dieses Jahr wird unsere Filiale aber sicherlich nicht mehr öffnen können." Einigen Leihmitarbeitern, die für die Vorweihnachtszeit engagiert worden waren, müsse jetzt wieder abgesagt werden. Jene Mitarbeiter, die fix in der Bruckneudorfer Filiale beschäftigt sind, werden die nächsten Wochen voraussichtlich in anderen Filialen in der Umgebung eingesetzt. Als "sehr schade" bezeichnete der Manager, dass es ausgerechnet diese Merkur-Filiale getroffen hat: "Eine Filiale in so einem schönen Gebäude findet man in ganz Österreich nicht."

"Schäden sind betreffend"

Bruckneudorfs Bürgermeister Gerhard Dreiszker lobte in einem Gespräch mit den Bezirksblättern die "einmalige Zusammenarbeit" der Einsatzkräfte: "Insgesamt waren glaube ich 25 Feuerwehren mit 250 Mitgliedern im Einsatz und da hat einfach alles gepasst." Derzeit würden Statiker den Schaden am  denkmalgeschützten Gebäude unter die Lupe nehmen. "Genaueres weiß man noch nicht, aber die Schäden sind betreffend, wenn ich mir das Gebäude so ansehe." Spannend sei auch die Frage, wer Schuld am Großbrand habe, so Dreiszker. Wie berichtet, werden Schweißarbeiten als Brandursache vermutet. Nun sind die Brandermittler am Werk.
Neben der Merkur-Filiale ist auch eine Filiale der Firma Birner betroffen. Auch Wohnungen, die sich einen Stock über den beiden Filialen befinden, wurden stark beschädigt.

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