Burgenländischer Literaturpreis ging an Neusiedler Bernhard Strobel

Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil überreichte Bernhard Strobel den Literaturpreises 2017.
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  • Foto: Bgld. Landesmedienservice
  • hochgeladen von Charlotte Titz

NEUSIEDL AM SEE. Seit 2004 wird der Literaturpreis des Landes Burgenland in seiner jetzigen Form alternierend als Preis für ein abgeschlossenes Werk oder als Stipendium für ein in Arbeit befindliches Werk verliehen. Der Literaturpreis 2016 wurde für einen kurzen Prosatext ausgeschrieben. Die Höhe des Preises beträgt 2.500 Euro. Insgesamt gab es 10 TeilnehmerInnen.

Anspruchsvolle Erzählkunst

Den Literaturpreis erhielt der Neusiedler Bernhard Strobel für seinen Prosatext „Im Vorgarten der Palme“, der durch „anspruchsvolle Erzählkunst“ überzeugt, so die Jury in ihrer Begründung. „Im Vorgarten der Palme“ sei „ein leiser Text. Es ist ein Text der kleinen Aktion. Ein der Gedankenwelt zuzuordnender Text. Wenig Worte, kaum Taten, sondern unausgesprochene Anschuldigungen, verschämte Mutmaßungen, gedachte Rechtfertigungen zu vermuteten Tatbeständen. So bahnt sich eine Ehekrise an zwischen einem anscheinend glücklich verheirateten Paar oder so funktioniert eine Ehekrise zwischen einem scheinbar glücklich verheirateten Paar“. Das Werk – ein Auszug aus einem Roman, den der Literat vor Kurzem vollendet hat – gebe „sich und den Leser/innen Zeit, aber, eh‘ man sich versieht, ist da Spannung“, so die Jury.

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