Horror-Unfall auf der A4

Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften vor Ort.
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  • Ein Bild der Verwüstung bot sich den Einsatzkräften vor Ort.
  • Foto: Feuerwehr Bruck
  • hochgeladen von Martin Reichhardt

Kurz nach der Raststätte Göttlesbrunn war am Morgen des 17. Juni in Fahrtrichtung Ungarn ein Auto mit voller Wucht gegen das Heck eines Sattelschleppers geprallt. Die Feuerwehr musste den Lenker aus dem zerstörten Wrack befreien. Nach der Erstversorgung wurde der etwa 50-jährige Mann mit dem ÖAMTC-Notarzthubschrauber ins UKH Meidling geflogen.

GÖTTLESBRUNN. Der Schweizer Lenker war mit hoher Geschwindigkeit gegen einen auf dem Beschleunigungsstreifen abgestellten LKW geprallt und blieb quer über den gesamten Fahrbahnbereich liegen. Dabei wurde der Fahrer des Audi Kombis schwer verletzt und war zunächst im Wrack des Autos eingeklemmt. Bedingt dadurch musste die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Ungarn sperren. 

Kooperation der Einsatzkräfte
Das Rote Kreuz Bruck/Leitha übernahm sodann gemeinsam mit der Besatzung des ÖAMTC Notarzthubschraubers Christophorus 9 die medizinische Versorgung des Patienten. Nach einer ersten Untersuchung durch den Notarzt konnte die Freiwillige Feuerwehr Bruck/Leitha den eingeklemmten Lenker mittels hydraulischem Rettungsgerät aus seiner Zwangslage befreien. 

„Spineboard“ kam zum Einsatz
Um den Verletzten so schonend wie möglich aus dem Wrack zu retten brachten die erfahrenen Notfall- und Rettungssanitäter auch ein Spineboard (Rettungsbrett) zum Einsatz. Die Verwendung dieses neuen Bergegeräts wurde erst vor kurzem in einer anspruchsvollen Traumamanagementausbildung auf der Bezirksstelle Bruck/Leitha gelehrt und bewährte sich nun hervorragend im Ernstfall. 

Die „golden hour“ konnte eingehalten werden
„Durch Verwendung des Spineboards und das intensive Training im Vorfeld war es uns möglich den Patienten schonend und vor allem sehr rasch aus seinem Wrack zu befreien“, schildert Notfallsanitäter Alexander Hofer. „Gemeinsam mit dem Team des Notarzthubschraubers Christophorus 9 ist es uns gelungen vor allem die golden hour einzuhalten. Dabei handelt es sich um die erste Stunde nach dem Unfallereignis, also jener Zeit in der der Traumapatient das Zielkrankenhaus erreichen sollte, um die besten Heilungschancen zu gewährleisten“, erklärt Florian Leidner, Notfallsanitäter und Diplomkrankenpfleger, abschließend.

Autor:

Martin Reichhardt aus Bruck an der Leitha

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