So bio ist unser Burgenland
"Ich würde auf Bio nicht mehr verzichten wollen!"

Erfahrung, gepaart mit moderner Kellertechnik – das ist die Stärke von Herbert Gross in seinem Weinbaubetrieb.
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  • Erfahrung, gepaart mit moderner Kellertechnik – das ist die Stärke von Herbert Gross in seinem Weinbaubetrieb.
  • hochgeladen von Charlotte Titz

Herbert Gross ist Bio-Bauer aus Überzeugung. Umgestellt hat er wegen gesundheitlicher Probleme.

MÖNCHHOF. "Ich hatte Probleme mit der Haut, habe das ganze Gift einfach nicht vertragen", erzählt Herbert Gross. Weinbau und der Name Gross sind nämlich schon ewig miteinander verbunden, gibt es doch die erste urkundliche Erwähnung eines Weinbauern mit diesem Namen aus dem 18. Jahrhundert.
Ende der 80er-Jahre hat Herbert Gross den Betrieb von seinen Eltern übernommen, derzeit bewirtschaftet er etwa sechs Hektar. Alle Trauben werden auch eingepresst.

1993 umgestellt

1993 hat Herbert Gross dann seinen Betrieb auf biologische Landwirtschaft umgestellt und ist seitdem mehr als überzeugt davon. "Ich würde es nicht mehr anders haben wollen", so der Bio-Bauer. "Auch unsere Kunden und unsere Partner im Lebensmittelhandel sind von der Qualität unserer Produkte überzeugt." So produziert er auch für die Marke "Ja Natürlich" und auch in der Gastronomie sind seine Weine geschätzt.

Mehr Arbeit

Bio ist Überzeugung – und etwas mehr Arbeit als normaler Weinbau. "Man muss sich intensiver mit den Stöcken und den Reben auseinandersetzen und es gibt auf jeden Fall mehr Grünarbeit, aber das Ergebnis ist die Mühe auf jeden Fall wert."
Bei ihm findet man übrigens noch einen "Gemischten Satz", ein Wein, der vor allem in Wien beliebt ist.

Gemischter Satz

"Entstanden ist er aus einer Not heraus", schmunzelt der Winzer. "Ich habe nämlich die Reben, die ich wollte, nicht bekommen und habe deshalb Sauvignon Blanc, Welschriesling, Weißburgunder, Grünen Veltliner und Muskat Ottonel gesetzt. Heute bin ich froh darüber, weil der Gemischte Satz einer unserer beliebtesten Tropfen ist."
Wer den Gemischten Satz oder eine der anderen Sorten kosten möchte, kann das auch im Heurigen zur Rossschwemm, dem Heurigen der Familie Gross in Mönchhof, tun. Aber auch an den Weinkulturtagen Ende Oktober hat der Winzer seine Türen geöffnet, damit Interessierte sich durch seine edlen Tröpferl durchkosten können.

Autor:

Charlotte Titz aus Neusiedl am See

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