Parlamentarischen Anfrage zur A4: Keine Hilfe für Pendler und Anrainer

NR BM a.D. DI Niki Berlakovich, LAbg. Ing Rudolf Strommer, LAbg. Bgm Markus Ulram und Thomas Ranits
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  • Foto: ÖVP Neusiedl am See
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„Die Beantwortung der Parlamentarischen Anfrage zur A4 durch Verkehrsminister Leichtfried berücksichtigt nicht die Anliegen der Pendler und Anrainer. Sowohl im Bund als auch im Land ist man nicht bereit, den Bürgern zu helfen. Wir fordern weiterhin einen dreispurigen Ausbau der A4 bis zur Staatsgrenze!“, so, 2. Landtagspräsident Rudolf Strommer, ÖVP-Nationalrat Niki Berlakovich und LAbg. Markus Ulram.

Stärkst befahrene Straße

„Die Ostautobahn A4 ist laut ASFINAG die am stärksten befahrene Straße im Burgenland. In Niederösterreich wird die A4 im gesamten Land dreispurig ausgebaut. Im Burgenland ist das nicht der Fall. Die finanziellen Mittel für die Sanierung der A4 werden völlig falsch eingesetzt. Anstatt sündteuer zweispurig zu sanieren, muss die A4 sofort dreispurig ausgebaut werden und nicht erst ab dem Jahr 2030. Diese Vorgehensweise löst keine Probleme und ist eine Geldverschwendung par excellence.“ so Rudolf Strommer und kritisiert weiter: „Landeshauptmann a.D. Pröll hat den dreispurigen Ausbau für die gesamte niederösterreichische Strecke erreicht. Landeshauptmann Nießl war zum Nachteil der Burgenländer dagegen zu schwach.“
Um nähere Informationen zur A4 zu erfahren, habe ich eine Parlamentarische Anfrage an Verkehrsminister Leichtfried eingebracht. Laut Verkehrsminister Leichtfried ist ein dreispuriger Ausbau bis 2030 nicht vorgesehen. Obwohl eine Studie bestätigt hat, dass in Zukunft das Verkehrsaufkommen kontinuierlich steigen wird. Laut Anfragebeantwortung durch den Minister ist der Auslastungsgrad der Straße unter 75% und somit ist ein Ausbau nicht notwendig. Der Verkehrsminister sagt auch, dass zur Erhöhung der Sicherheit zusätzliche Frontradaranlagen zur Geschwindigkeitskontrolle, mehr Reflektoren an Leitschienen und Betonleitwände ausreichen. Das Vorgehen und die Erarbeitung dieser Maßnahmen erfolgte in mehrmaliger Abstimmung mit der Burgenländischen Landesregierung. Leider hat sich die Landesregierung hier nicht für den dreispurigen Ausbau der A4 eingesetzt,“ so Berlakovich. „Die Anrainer der A4 und die Pendler klagen immer mehr über die hohen Belastungen. Laut Parlamentarischer Anfrage berücksichtigen der Verkehrsminister und das Land nicht die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.“
„Der unverständliche Baustopp der letzten 17 Monate hätte für die Umplanung zu einem dreispurigen Ausbau der A4 genutzt werden müssen“, so Markus Ulram und erklärt weiter: „Das Verkehrsaufkommen liegt jetzt schon bei 60.000 Fahrzeugen pro Tag – Tendenz steigend. Vor allem in Stoßzeiten und an Wochenenden ist auf der Strecke jetzt schon eine einzige große Kolonne unterwegs. Tagtäglich wird im Radio über Unfälle mit Schwerverletzten berichtet. Das Burgenland hat sich diese anlassbezogene nicht Politik verdient. Im Akkord werden willkürliche Entscheidungen auf den Rücken der Burgenländerinnen und Burgenländer getroffen. Nach der geplanten Fertigstellung der Ausbauarbeiten bis Neusiedl am See 2023, soll sieben Jahre später erst der Ausbau auf drei Spuren bis zur Staatsgrenze erfolgen. Dieses unkoordinierte Vorgehen ist ein Sinnbild für das Politikverständnis von „Rot-Blau“ und kostet unseren Bürgerinnen und Bürgern hart erarbeitetes Geld.“

Autor:

Bezirksblätter Neusiedl aus Neusiedl am See

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