Strandbad Podersdorf
Siegerentwurf im Architektenwettbewerb zur Gestaltung der Mole steht fest

So soll zukünftig der Blick von der Mole Richtung See aussehen.
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  • So soll zukünftig der Blick von der Mole Richtung See aussehen.
  • Foto: Söhne & Partner Architekten und lescha & partner
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Die Mole, der Bereich rund um den bekannten Leuchtturm in Podersdorf, soll komplett neu gestaltet werden.

PODERSDORF. In der umfassenden Weiterentwicklung des Strandbades konnte nun der nächste, große Meilenstein präsentiert werden.

Auf PODOplay folgt neue Mole

Im Zuge der Neugestaltung wurde bereits im Mai dieses Jahres die innovative Familien-Erlebniswelt PODOplay eröffnet. Von Beginn an zeichnete sich eine Erfolgsgeschichte ab: Knapp 100.000 Strandbadbesucher machten sich bereits ein Bild von der einzigartigen Anlage.
Parallel dazu beschäftigte man sich mit der Neugestaltung der Mole.

„Der Bereich zum bzw. rund um den Leuchtturm – das ist unsere Visitenkarte. Dort verkehren zu Spitzenzeiten 1.000e Personen täglich. Der Leuchtturm ist in der Zwischenzeit nicht nur Markenzeichen der Gemeinde, sondern steht schon für das ganze Burgenland“, streicht Bürgermeisterin Michaela Wohlfart die Bedeutung dieses Platzes hervor.

Übersichtsplan des Siegerprojekts.
  • Übersichtsplan des Siegerprojekts.
  • Foto: Söhne & Partner Architekten und lescha & partner
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Architekten-Ausschreibung

Dementsprechend genau hat man im Rahmen eines Wettbewerbes die Entwürfe geprüft. Nun steht der Sieger fest: Das Team „Architekten Söhne & Partner“ und „lescha & partner“ konnte sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und überzeugte die Jury. Die Herangehensweise beschreibt Thomas Bärtl (Söhne & Partner) wie folgt:

„Wir bauen Landschaft – Natur und Kultur, Sanftheit und Ruhe, Geborgenheit und Ausgewogenheit sind die Grundbausteine des Masterplans für das Strandbad Podersdorf. Diese erzeugen gemeinsam ein Alleinstellungsmerkmal das weit über die Region wirken wird.“

Kriterien für Neubau

Dass sich die Gemeinde der besonderen Lage direkt am See bewusst ist, beweisen auch die Ausschreibungsunterlagen sowie die Bewertungskriterien im Wettbewerb: Rückbau, begrünte Zonen, mehr Qualität für den See und sensibler Umgang standen dabei im Vordergrund. Weltkulturerbe war ebenso wie Natur- und Landschaftsschutz in den Prozess involviert.

„Die besondere Lage, der Blick zum See – das steht bei uns im Mittelpunkt. Die Bauwerke müssen sich der Natur möglichst unterordnen und nicht umgekehrt“ bringt es der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Podersdorf, Rene Lentsch, auf den Punkt.

Blick von der Mole zum neuen Gastroprojekt.
  • Blick von der Mole zum neuen Gastroprojekt.
  • Foto: Söhne & Partner Architekten und lescha & partner
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Natur und Tourismus im Einklang

Oft stehen sich die touristisch-wirtschaftlichen Vorstellungen und die Anforderungen aus Sicht des Naturschutzes im Weg – vor allem wenn es sich um Projekte in solch sensiblen Bereichen handelt. Das Siegerprojekt aus Podersdorf am See beweist aber: Man kann die beiden Seiten auch unter einen Hut bekommen. Das bestätigt auch Rudolf Golubich, Obmann der Freunde des Neusiedlersees:

„Im uns vorgelegten Entwurf findet sich ein ehrliches Bestreben, die touristische Entwicklung mit Kultur- und Naturschutz in Einklang zu bringen. Das stimmt zuversichtlich, hier auf ein Vorzeigeprojekt hoffen zu können."

Zukünftige Meilensteine

In weiterer Folge werden nun Betreiber für das Gastro-Projekt gesucht bzw. der Masterplan mit dem Architektenteam und allen Beteiligten im Detail ausgearbeitet. Der endgültige Plan soll im Herbst präsentiert werden. Als Baustart wird Herbst 2022 anvisiert.

Lentsch und Wohlfahrt freuen sich gemeinsam mit Golubich über die Verbindung von Natur und Tourismus im Projekt von Söhne & Partner Architekten und lescha & partner.
  • Lentsch und Wohlfahrt freuen sich gemeinsam mit Golubich über die Verbindung von Natur und Tourismus im Projekt von Söhne & Partner Architekten und lescha & partner.
  • Foto: Podersdorf am See
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Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • Moderner Hafen für Fahrradfähren, Tageshafen für Segel- und Elektroboote
  • Gastronomie mit begehbarem Gründach
  • Aufwertung der Mole (Wege- und Grüngestaltung)
  • Rückbau der Gebäude, die den Blick zum See verhinderten
  • Flanierbereich durch Vergrößerung des öffentlichen Bereiches (Park-Gestaltung)

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