HAK/HAS Frauenkirchen
Zwei Bio-Innovationspreise in der Kategorie "Next Generation Bio"

Die HAK/HAS Frauenkirchen überzeugte mit zwei Projekten für den Bio-Innovationspreis.
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  • Die HAK/HAS Frauenkirchen überzeugte mit zwei Projekten für den Bio-Innovationspreis.
  • Foto: LMS Burgenland
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Außergewöhnliche Projekte und innovative Strategien wurden auch heuer wieder mit dem 2019 ins Leben gerufenen „Bio-Innovationspreis des Land Burgenland“ ausgezeichnet.

FRAUENKIRCHEN. Mit der Verleihung an die Schüler der HAK/HAS Frauenkirchen wurden am 13. Oktober unter dem Titel „Bio leicht g’macht“ und „bio@school“ zwei Projekte in der Kategorie "Next Generation Bio" prämiert.

Abschluss der heurigen Tour

LH-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf besuchte und präsentierte das ganze Jahr über die kreativsten Ideen und holte die Preisträger des Bio-Innovationspreises 2020 vor den Vorhang. Die Verleihung des Bio-Innovationspreises an die Schüler der HAK/HAS Frauenkirchen bildete den Abschluss der diesjährigen Tour durch das Burgenland.

„Wir haben 2019 mit der Biowende im Burgenland und den 12 Punkten für ein kluges Wachstum ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen, um den Burgenländern gesunde und regionale Lebensmittel in höchster Qualität zur Verfügung zu stellen. Das äußerst positive Echo und die großartige Unterstützung dafür erlebe ich nahezu täglich in persönlichen Gesprächen und Diskussionen. Der Bio-Innovationspreis ist deshalb eine wichtige Initiative, um einerseits kreative Ideen und innovative Projekte, andererseits aber auch die Menschen, die dahinterstehen, vor den Vorhang zu holen“, betonte Eisenkopf bei der Übergabe in der HAK/HAS Frauenkirchen.

"BIO leicht g'macht"

Sebastian Halbbauer erstellte gemeinsam mit der Lehrerin Christa Thell ein Konzept, Volksschülern das Thema Bio näher zu bringen.
  • Sebastian Halbbauer erstellte gemeinsam mit der Lehrerin Christa Thell ein Konzept, Volksschülern das Thema Bio näher zu bringen.
  • Foto: LMS Burgenland
  • hochgeladen von Kathrin Haider

Beim Projekt "BIO leicht g'macht" befasste sich der Schüler Sebastian Halbbauer mit Unterstützung von Betreuungslehrerin Christa Thell konkret damit, wie man bereits Kinder im Volksschulalter an das Thema Bio heranführen kann. Konkret soll „BIO leicht g'macht“ ein „Projekt/Seminartag“ für Kinder von der 1. bis zur 4. Volksschule sein, wobei sie alles Wichtige und Informative über das Thema biologische Landwirtschaft und generelle Fakten über das Thema Bio kennen- und verstehen lernen, um ihnen so den Zugang zum Thema Bio zu legen bzw. um diesen – falls er schon existiert – zu verstärken. Ziel ist es, dass die Kinder am Ende des Schultages nach Hause kommen und ihren Eltern, ihrem Umfeld begeistert vom Thema Bio erzählen und sich beim nächsten Einkauf bewusst dafür sensibilisiert haben, biologische und regionale Lebensmittel auszuwählen.

„bio@school“

Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts hat die dritte Klasse der Handelsschule (nicht mehr an der Schule) mit Professorin Stefanie Birschitzky einen biologischen Kreislauf nach dem ökologisch-nachhaltigen Prinzip hergestellt. Das Ziel war, Bienen und anderen Insekten eine Behausung und Nahrung über die ganze Saison zu bieten, die schließlich die Apfelbäume im Schulhof bestäuben. Ein Insektenhotel für die Behausung wurde aufgestellt und die Pflanzen so ausgewählt bzw. gepflanzt, dass sie Nahrung über den aktiven Zeitraum von Bienen und Insekten bieten. Es handelt sich dabei um Pflanzen, die dem Klimawandel mit wenig Wasserbedarf und viel Wärme standhalten können. Bei dem Projekt wurde mit der Polytechnischen Schule Frauenkirchen und einem regionalen Obstbaubetrieb zusammengearbeitet.

„Ich darf mich bei den Pädagogen der HAK/HAS Frauenkirchen, die sich mit ihren Schülern sehr Vorbildhaft mit dem Bio-Thema auseinandersetzen, sehr herzlich für ihre großartigen Initiativen bedanken und freue mich, die Trophäe und ein Preisgeld in Höhe von 1.400 Euro überreichen zu können“, so Eisenkopf.

Bio-Umstellungsförderung

Im Rahmen der Bio-Innovationspreisverleihung in Frauenkirchen zog Eisenkopf auch Bilanz über die Bio-Umstellungsförderung.

„In dieser kurzen Zeit seit Projektbeginn haben wir schon viel erreicht. Beim Umstieg auf die Biolandwirtschaft wurden die burgenländischen Bauern unterstützt und ihnen so neue Zukunftsperspektiven eröffnet. Ein wichtiger Anreiz war dabei die Bio-Umstellungsprämie. Der Anteil der Bio-Flächen im Burgenland ist mittlerweile auf 38 Prozent gestiegen und wir haben insgesamt 190 Anträge für die Bio-Umstellungsprämie erhalten, was ein Indiz dafür ist, dass die burgenländische Landwirtschaft bereit ist, hier mitzutun. Die Biowende ist aber mehr als nur ein Erfolgsprojekt in Zahlen. Es ist auch ein emotionaler Prozess, indem außergewöhnliche Ideen, die der Biowende zugutekommen, ausgezeichnet werden. Dafür ist der burgenländische Bio-Innovationspreis ins Leben gerufen worden. Hier nehmen wir jedes Jahr 15.000 Euro in die Hand, um kreative Ideen, außergewöhnliche Projekte, innovative Strategien und die dahinterstehenden Personen auszuzeichnen, denn Projekte, wie hier in der HAK/HAS in Frauenkirchen machen unser Burgenland noch einzigartiger, großartiger und lebenswerter“, schloss Eisenkopf.

Die HAK/HAS Frauenkirchen überzeugte mit zwei Projekten für den Bio-Innovationspreis.
Sebastian Halbbauer erstellte gemeinsam mit der Lehrerin Christa Thell ein Konzept, Volksschülern das Thema Bio näher zu bringen.

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