JVP Burgenland: Studiengebühren sind notwendig

Laut einer Umfrage hat die Zustimmung zu Studiengebühren unter der Bevölkerung kontinuierlich zugenommen und liegt derzeit bei 77%. Sogar innerhalb der SPÖ sprechen sich bereits diverse Funktionäre für Uni-Gebühren aus. Es ist höchste Zeit für Reformen im Hochschulwesen – die Junge ÖVP Burgenland fordert die Wiedereinführung der Studiengebühren.

Die derzeitige Situation an Österreichs Universitäten ist äußerst grenzwertig: überfüllte Hörsäle, zu geringes Lehrveranstaltungsangebot, zu wenige Professoren und eine schlechte Ausstattung der Seminarräume. Dazu kommt, dass die Universitäten an ihre finanziellen Grenzen angelangt sind. Durch eine Kombination von Zugangsregelungen und einem sozial gerechten Studiengebührensystem könnte man all diese Probleme in den Griff bekommen.

Neben Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller ziehen nun auch die SPÖ Landeshauptmänner von Wien und der Steiermark Studiengebühren in Erwägung. „Ich appelliere an die gesamte SPÖ, ihre Blockadehaltung endlich aufzugeben. Es ist höchste Zeit, die Vernunft walten zu lassen“, fordert JVP Landesobmann Christoph Wolf. Die Einführung von Studiengebühren muss nicht zwangsläufig zu einer Benachteiligung sozial Schlechtergestellter führen. „Mit einem gut ausgebauten sozialen Netz in Form eines Stipendiensystems haben weiterhin alle Jugendlichen die Chance, ein Hochschulstudium zu absolvieren“, so Wolf.

In Anlehnung an die Gerechtigkeitsdebatte der SPÖ in punkto Studiengebühren ist es fraglich, inwieweit es sozial gerecht ist, wenn Mann und Frau Österreicher für die Kosten der Studenten aufkommen müssen. Zudem wird im Moment die Ausbildung ausländischer Numerus-Clausus-Flüchtlinge mit österreichischem Steuergeld finanziert. Das ist das Gerechtigkeitsverständnis der Chaos-Koalition aus SPÖ, FPÖ und Grünen, die im Vorfeld der Nationalratswahlen 2008 die Aufhebung der Studiengebühren beschlossen haben.

„Studiengebühren sind sozial gerecht, außerdem bringen sie den Unis mehr Geld und ausländische Studierende leisten dadurch auch ihren Beitrag. Die starre Haltung der SPÖ impliziert zwei große Verlierer, nämlich die Studenten und die Universitäten. Mit dieser Blockade muss es nun ein Ende haben – es ist höchste Zeit zu handeln“, so Christoph Wolf abschließend.

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