Nützliche Tipps eines Golser Ultrawanderers zur extremen Seeumwanderung
24 h Extrem Burgenland Neusiedler See - möglicherweise kann mans so schaffen

Werner ACHS und Crazy Dirt Warrior Michael THYRINGER
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Gols./Apetlon./Oggau./ 60 km FINAL TRAIL Nach meiner heutigen etwas fordernden 18 km Abschlusstrainingswanderung zu 24 h Burgenland extrem Neusiedler See mit meinem Trainingskumpel "Crazy Dirt Warrior Michael Thyringer" kann ich aus meinen bereits mehrjährigen, reichlichen Erfahrungsschatz als Ultra- und Weitwanderer des Ultra Wanderteam LT Gols (Teilnehmer unter anderem bei 56 km Geschriebenstein Roas, 40 km Marc Aurel Marsch, 42 km Mozart 100 Ultra Trail, 36 km Panora Maraton Sopron, 60 km von 24 h Burgenland von Oggau bis Apetlon, u.a.) berichten und hier eventuell einige nützliche Tipps schon vorab geben, um bei den 24 h Extrem Burgenland Neusiedler See hoffentlich zu bestehen bzw. dazu beitragen, diese extremen Strecken auch zu bewältigen (treffen natürlich nicht auf Jeden/Jede zu und alle Angaben natürlich ohne Gewähr und auf eigene Gefahr ;-) ). Diese folgenden nützlichen Tipps sind natürlich auch bei kleinen, kurzen Wanderungen sinnvoll.

Hier nun einige hoffentlich nützliche Tipps für Euch, die ich so bei meinen letzten  Trainingswanderungen, bei unterschiedlichen Wetterbedingungen und Strecken so in frühen Morgen- oder Abendstunden , aufgeschnappt habe und leider selbst auch NICHT immer berücksichtigt habe, aber doch hätte sollen:

- Aufs Trinken NICHT vergessen!!! Ganz WICHTIG!!! Extrem viel Trinken!! Bei Labstationen jede Gelegenheit zum Trinken nutzen!! Und während dem Wandern auch noch extra viel Trinken!! Großteils schwitzt man eh raus ;-) 

- Natürlich aufs ESSEN auch nicht, aber TRINKEN ist noch wichtiger

- Beim Essen nur leichte Sachen essen, wie Bananen usw.

- Auch am Vortag es Events am besten leichte Sachen wie zBsp Spaghetti oder andere Nudelgerichte essen

- DasHeissgetränke bzw eine Thermosflasche vlt ratsamer sind bei kaltem Wetter☕️ ☕️

- Am besten alte Sport- bzw. Wanderschuhe (Schuhe wetterabhängig) nehmen

- Alte, bereits eingegangene, nicht rutschende Sportsocken vom Vortag nehmen (mind. 1 Tag eingehen)

- Das man hohe Schuhe und Sneakerssocken (auch wenns Socken vom Vortag sind) NICHT kombinieren sollte

- Das neue Schuhe (egal ob hohe oder niedrige Schuhe) auch nach 60 bzw 80 km noch an diversen Stellen drucken können

-  Doppelte Hauben meist besser sind bei Kälte (bei Minusgraden) als nur Eine

- Das auch Halstücher durch den Atem bei -5 bis -7 Grad Celsius einfrieren könnten ❄️☃️

- Das Brillen auch ganz gut die Augen vor Kälte und Austrocknung schützen 🕶👓🕶

- Beim Tragen einer Brille Atemtechnik durch Nase (Ein- u. Ausatmen!!) am besten Anlaufen derjenigen verhindert

- Die Kälte hat mich erinnert, dass meine zu Hause liegende Thermounterwäsche auch nicht schlecht gewesen wäre ❄️☃️

- Reservemütze und T-Shirt bzw. Ersatzgewand im Rucksack sind immer gut , wenn man viel schwitzt oder das Wetter umschlägt bzw. gleich am besten vorm Start schon Thermo- und Sportunterwäsche anziehen

- Bei Sonnenschein auf jeden Fall Sonnenschutz mitnehmen und auftragen und auch Kappe, Mütze, Tuch oder was auch immer verwenden

- Mehrere Packungen Taschentücher sollte man auch IMMER mitzunehmen, zBsp wegen leicht laufender, triefender Nase 😉oder sollte man eventuell ein dringendes Bedürfnis zwischendurch haben und es ist kein WC in der Nähe ;-)

- Eine kleine Wanderapotheke mit Blasenpflaster ist sicher auch hilfreich, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein

- VOLTADOL sollte man bei weiteren Wegen keinesfalls vergessen und auch anwenden

- Bei grippalen Infekten oder anderen Krankheiten sollte man auf jeden Fall von einer Wanderung absehen und diese auskurieren!!!

- Es kann sogar vorkommen das ein Handy, wenn es zuwenig vor der Kälte geschützt wird, seinen Dienst versagen kann bzw streikt

- Powerbank auf jeden Fall mitnehmen (falls man in Notlage kommt und Handybatterie bereits leer ist oder um GPS-Tracker zwischenzuladen)

- Wenn der Mond scheint, es egal ist, wenn man die Stirnlampe vergessen hat 😉 ansonsten sollte man aber bei Nachtwanderungen doch Eine mitnehmen

- Man sollte sich von Freunden nicht vom Weg abbringen lassen bzw. zuviel ablenken lassen und ans (übergeordnete) ZIEL, das schaffen des TRAILs denken

- Keine zu langen Pausen machen, wer rastet, der rostet... und das spürt man 🚶‍♂️🚶‍♂️

 - Von NIX kommt NIX!! Ohne Training wird der weiteste Weg zur Qual!!!

- Wo ein Wille, da auch ein Weg!!! Spielt sich viel, aber nicht Alles, im Kopf ab!

Ich hoffe, einigen Extrem-Teilnehmern (egal ob 30km, 60km, 80 km oder 120km Teilnehmern)  die sich auf Ihrem herausfordernden, mühevollem Weg bei den heurigen 24 h Burgenland extrem begeben, ein bisschen geholfen zu haben und verbleibe mit einem GUT FUSS und vielleicht sieht man sich ja auf der Strecke, die ich heuer beim FINAL TRAIL aus Apetlon in Angriff nehmen werde und darüber auch hier berichten werde. Und falls ich das schaffe, werde ich im Jahr 2020 nach den Sternen greifen und die Gesamtstrecke in Angriff nehmen. So Gott und meine Ärzte wollen ;-)

LIVE, LIFE, MOVE euer Extrem-Regionaut Werner ACHS

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