Bezirk Neusiedl am See hat 2017 Plus bei Ankünften und Übernachtungen eingefahren

In Apetlon gehören die Weingenusstage im Herbst zu den Tourismusmagneten, die vergangene Saison war aber überhaupt gut.
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  • Foto: TV Apetlon
  • hochgeladen von Charlotte Titz

BEZIRK NEUSIEDL AM SEE. Besonders sticht die Gemeinde Bruckneudorf in der Statistik hervor. Von 2.742 Übernachtungen hat man sich auf 5.064 hinauf "gehantelt". Woran das liegt, kann die Tourismusverantwortliche Herta Schuster nicht ganz genau sagen.

Keine Tourismusgemeinde

"Wir sind keine klassische Tourismusgemeinde", meint sie. "Aber wir haben im Vorjahr schon versucht, die von der NTG angebotenen Veranstaltungen teilweise mitzumachen, was schon etwas gebracht hat. Bruckneudorf ist allerdings eher eine Gemeinde, wo man Tagesausflüge plant, um zum Beispiel die Palastanlage oder die Bunkeranlage zu besichtigen. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Engagement der Familie Krakhofer, die die Ungarische Krone in Bruckneudorf führt, dieses Plus zum Großteil ausmacht."

Werbung verbessert

Auch Apetlon hat ein schönes Plus, nämlich 11,6 Prozent. Tourismuschef Bertl Dürr: "Wir haben im Vorjahr die Werbung und das Marketing verbessert", weiß er zu berichten. Das hat sich in der Nächtigungsstatistik gut zu Buche geschlagen. Geworben wurde vermehrt in Oberösterreich und in der Steiermark, aber auch in Deutschland.

Verändertes Verhalten

Das Urlaubsverhalten hat sich in den vergangenen Jahren verändert. "Die Gäste bleiben kürzer, dafür kommen sie öfter", weiß Dürr.
"Auch die Spontanurlaube sind gestiegen. Man schaut, wie wird das Wetter, und entschließt sich dann spontan, kurz wohin zu fahren."

Weingenusstage

Ein weiterer Gästemagnet waren die Weingenusstage im Herbst. "Da sind wir immer ausgebucht", so Dürr. Nicht zu vergessen "Burgenland Extrem". "Nachdem bei uns ein Start ist, sind die Betriebe, die offen haben, zu der Zeit auch immer ausgebucht", schildert der Tourismusverantwortliche.

Gute Arbeit

Ebenfalls ein schönes Plus, nämlich 17,5 Prozent Plus, sorgte für Freude in Jois. "Wir sind die einzige Gemeinde, die seit sieben Jahren ein stetiges Plus aufweist", so Gerlinde Schmid und Elisabeth Exel, die für den Tourismus zuständig sind. Ein weiterer Grund für das Plus ist zum Teil auch ein neuer Betrieb. "Wir haben das Gut Leithaberg dazubekommen, das sicher zum Plus beigetragen hat", so Schmid. "Aber natürlich haben wir auch Werbung gemacht, die vergangene Saison war toll und wir sind stolz darauf."

Gut gehalten

"Gut gehalten" haben sich auch die großen Tourismusgemeindem im Bezirk. Frauenkirchen hatte ein Plus von 1,6 Prozent, Illmitz sogar 2,2 Prozent. Podersdorf musste ein kleines Minus von 0,1 Prozent hinnehmen.

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