Falstaff Rotweinguide Österreich 2022
Golser Rotweincuvée 2019 gewinnt und Winzer aus Bezirk besetzten Treppchenplätze der "Jungen Roten"

Der Golser Werner Achs holte sich mit seinem Rotweincuvée „XUR 2019“ den Falstaff-Sieg.
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  • Der Golser Werner Achs holte sich mit seinem Rotweincuvée „XUR 2019“ den Falstaff-Sieg.
  • Foto: Julius Hirtzberger
  • hochgeladen von Kathrin Haider

Die Zahl der teilnehmenden österreichischen Winzer ist im heurigen 42. Falstaff Rotweinguide auf 360 Betriebe gestiegen.

BEZIRK NEUSIEDL. Falstaff-Chefredakteur Peter Moser und eine achtköpfige Expertenjury verkosteten und bewerteten insgesamt 1.300 Rotweine.

"Wegweiser zu den besten Rotweinen"

Weine aus dem Jahrgang 2019 wurden im Hauptbewerb, 392 Weine aus dem Jahrgang 2018 und älter in der Kategorie „Reserve Trophy“ und die „Jungen Roten“ aus dem Jahrgang 2020  in der Kategorie „Jungwein Grand Prix 2021“ präsentiert.

„Der Falstaff Rotwein Guide 2022 präsentiert das hohe Niveau der heimischen Rotweinszene und bietet nach vielen pandemiebedingt abgesagten Veranstaltungen den Winzern eine Bühne, um sich zu präsentieren und Rotwein-Liebhabern einen Wegweiser zu den besten Rotweinen des Landes“, so Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam.

Falstaff-Sieger aus dem Jahrgang 2019

Aus rund 800 Weinen, die zum Hauptbewerb eingereicht wurden, konnte sich die Rotweincuvée „XUR 2019“ des Golser Winzers Werner Achs in der Finalverkostung in Blindprobe als punktehöchster Wein aus dem Jahrgang 2019 mit 97 Falstaff-Punkten durchsetzen und zum Falstaff-Sieger 2021 küren. Die Cuvée aus Blaufränkisch, St. Laurent und Zweigelt wird mit guter Komplexität und Präzision, sowie einer Fülle an Aromen, dezenter Würze, mineralischem Touch und sehr eleganter Textur beschrieben.
Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt der reinsortige „Blaufränkisch Mittelburgenland DAC Reserve Ried Mitterberg 2019“ des Deutschkreutzer Winzers Horst Gager, der mit 97 Falstaff-Punkten auch Sortensieger wird.
Über den dritten Platz darf sich der Mönchhofer Winzer René Pöckl mit seiner Cuvée „Rêve de Jeunesse 40 2019“ mit ebenfalls 97 Falstaff-Punkten freuen.

René Pöckl überzeugte ebenfalls mit seinem Cuvée „Rêve de Jeunesse 40 2019“.
  • René Pöckl überzeugte ebenfalls mit seinem Cuvée „Rêve de Jeunesse 40 2019“.
  • Foto: Weingut Pöckl
  • hochgeladen von Kathrin Haider

„Der Jahrgang 2019 erfüllt voll und ganz die in ihn gesetzten hohen Erwartungen: Stoffig und mit feiner Frucht ausgestattet werden die Weine von reifen Tanninen getragen. Im Namen des gesamten Falstaff-Verlags möchte ich mich bei den teilnehmenden Weingütern und der kundigen Fachjury bedanken und wünsche unseren Lesern viel Freude beim Nachverkosten und Entdecken“, freut sich der Falstaff-Chefredakteur.

Sieger der „Falstaff Reserve Trophy“

Das hohe Niveau der österreichischen Rotweinszene kommt auch im Ergebnis der „Reserve Trophy“, bei der rund 392 österreichische Top-Rotweine aus dem Jahrgang 2018 und älter an den Start gingen, zum Ausdruck. Sowohl der Sieger der Reserve Trophy Blaufränkisch als auch der Reserve Trophy Cuvée und Sortenvielfalt wurde mit Höchstnoten von 100 Falstaff-Punkten geadelt und nicht weniger als elf Weine erreichten 98 oder mehr Punkte.
Den Gesamtsieg in der „Reserve Trophy“ und den ersten Platz der „Reserve Trophy Cuvée und Sortenvielfalt“ holt sich der „Cabernet Sauvignon 2018“ des Großhöfleiner Winzers Andi Kollwentz, während sich der „Blaufränkisch Ried Mariental 2018“ des Ruster Winzers Ernst Triebaumer den Sieg in der Kategorie „Reserve Trophy Blaufränkisch“ sichert.

"Junge Sieger" aus der Region Neusiedlersee

Paul Achs, Robert Keringer und Hannes Reeh siegten mit ihren "Jungen Roten".
  • Paul Achs, Robert Keringer und Hannes Reeh siegten mit ihren "Jungen Roten".
  • Foto: Moritz Schell
  • hochgeladen von Kathrin Haider

Die lebendigen fruchtgeprägten „Jungen Roten“ aus dem Jahrgang 2020 wurden dieses Jahr wieder mit einem eigenen Grand Prix in den drei Kategorien Blauer Zweigelt, Cuvée und Blaufränkisch ermittelt. Alle drei Sieger kommen heuer aus der Region Neusiedlersee:
Den Erstplatzierten in der Kategorie Blauer Zweigelt stellt der Andauer Winzer Hannes Reeh mit seinem „Zweigelt Unplugged 2020“ mit 93 Falstaff-Punkten.
In der Kategorie Cuvée darf der Mönchhofer Winzer Robert Keringer mit seinem „Heideboden Rot 2020“ mit 92 Falstaff-Punkten jubeln.
Der erste Platz in der Kategorie Blaufränkisch geht an den Golser Winzer Paul Achs mit seinem „Blaufränkisch Edelgrund 2020“ mit ebenfalls 93 Falstaff-Punkten.

100 Fallstaff-Punkte für Kollwentz & Triebaumer

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