Jugendliche lernen krisensichere Jobs

Am 9. September 2013 ist Ausbildungsbeginn in der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege in Oberwart und Frauenkirchen. 140 junge Menschen haben sich um einen Ausbildungsplatz beworben. Erstmals sind auch 15 Plätze für junge Menschen reserviert, die vom Arbeitsmarktservice gefördert werden. Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar freut sich, dass sich so viele junge Menschen für eine Ausbildung interessieren, die ihnen einen zukunftssicheren Arbeitsplatz garantiert.

So viele BewerberInnen wie noch nie!
Schuldirektorin Karin Dolmanits, MSc freut sich sehr über das rege Interesse. 140 Bewerbungen sind eingegangen. Weiters kann die Schuldirektorin über ein sehr gelungenes Projekt an ihrer Schule berichten: Auf Grund ihrer zentralen Rolle im burgenländischen Gesundheitswesen, thematisierten die Schülerinnen und Schüler des zweiten Ausbildungsjahres der Schule f ür allg. Gesundheits- und Krankenpflege die Langzeit- und Hauskrankenpflege in einem Schulprojekt. Ziel des Projektes war es, die Attraktivität dieser Arbeitsmärkte zu erkunden und den angehenden diplomierten Pflegekräften den Zugang zu diesen potentiellen Arbeitsfeldern zu erleichtern. Die durchwegs positiven Eindrücke präsentierten die Schülerinnen und Schüler einem gespannten Auditorium, dem auch leitenden Vertreterinnen von Pflegeeinrichtungen angehörten.

Zukünftig großer Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften
Die in den nächsten Jahren zu erwartende Änderung der burgenländischen Bevölkerungsstruktur wird einen großen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Gesundheits- und Krankenpflegebereich mit sich bringen. In den burgenländischen Krankenanstalten arbeiten rund 1400 Pflegekräfte, 83% davon diplomierte Fachkräfte. In den 47 Pflegeeinrichtungen sind rund 1000 Pflegekräfte, 60% davon diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen, beschäftigt.
Während in allen Sparten Arbeitsplätze gestrichen werden und die Menschen in die Arbeitslosigkeit schlittern, werden im Gesundheits- und Pflegebereich Fachkräfte benötigt und gesucht. Daher legt das Land Burgenland auf die Ausbildung im Pflegebereich einen besonderen Focus.
Eine zentrale Herausforderung der Gesellschaft ist die demographische Entwicklung - verbunden mit Pflege, Betreuung und Gesundheitswesen. Das Burgenland ist hier besonders gefordert: Ein Bundesländervergleich ergibt, der Anteil der älteren Bevölkerung ist im Burgenland am höchsten und wird auch in den kommenden Jahren steigen. Bei der Volkszählung 2001 waren acht Prozent der Burgenländer über 75 Jahre alt, laut Studie wird diese Zahl im Jahr 2050 auf über 20 Prozent steigen.

Berufliche Perspektiven und Spezialisierungsmöglichkeiten
Die Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege erm öglicht eine Tätigkeit in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Außerdem erweitert sich das Tätigkeitsspektrum von rein pflegerischen und therapeutischen Bereichen auf die Gebiete der Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsberatung sowie der Rehabilitation.

Nähere Informationen unter: http://www.krages-schule.at

Autor:

Charlotte Titz aus Neusiedl am See

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