Positive Arbeits-Bilanz für Bezirk Neusiedl am See

Petra Beidl vom AMS zieht eine positive Bilanz.
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NEUSIEDL AM SEE. Der Aufwärtstrend setzt sich auch in der Halbjahresbilanz 2017 fort. Petra Beidl, Geschäftsstellenleiterin des AMS Neusiedl/See zieht daher eine positive Bilanz: „Im ersten Halbjahr 2017 ist es im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 6,3% gekommen. Insgesamt blieben durchschnittlich 1694 Personen ohne Job. Gleichzeitig gab es einen Zugang bei den offenen Stellen um + 79%.“.

Die Arbeitslosigkeit ist zum Vorjahresvergleich gesunken, sowohl bei den Frauen (- 55 Personen bzw. – 6,6%), als auch bei den Männern (- 59 Personen bzw. – 6,0%). Insgesamt waren deutlich mehr Männer (919) als Frauen (775) beim AMS Neusiedl/See vorgemerkt.

Günstig ist die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt bei der Jugendarbeitslosigkeit – dort ist die Reduktion der Arbeitslosigkeit am deutlichsten zu spüren und zwar mit einem Rückgang um 23,2% gegenüber dem Vorjahr.
In der Altersgruppe der 15- bis 19-jährigen Arbeitslosen waren im Durchschnitt 30 Personen (14 Mädchen und 16 Burschen) beim AMS Neusiedl/See arbeitslos vorgemerkt. Das ist ein Rückgang bei den Mädchen um 10,5% und bei den Burschen um 30,2%.
Zu einem deutlichen Rückgang zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist es auch bei den 20- bis 24-jährigen gekommen. Es hat sich sowohl die Arbeitslosigkeit bei den weiblichen (-21 bzw. - 30,3%) und bei den männlichen Jugendlichen (- 19 bzw. – 18,7%) reduziert.

Zu einer leichten Entspannung ist es auch in der Altersgruppe der über 50-jährigen gekommen. Bei den Frauen gab es einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 8,5%. Bei den Männern ist nur mehr ein geringer Anstieg von 1,5% zu verzeichnen. Ziel des Arbeitsmarktservice Neusiedl wird es in den nächsten Monaten sein, mit Förderinitiativen, die Beschäftigungsaufnahmen weiter zu forcieren.

Auch am Stellenmarkt gibt es positive Nachrichten. Im Durchschnitt der ersten sechs Monate 2017 waren 345 offene Stellen gemeldet – das bedeutet ein Stellenplus um 152 bzw. 79,1% im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Im ersten Halbjahr 2017 standen den durchschnittlich 4 lehrstellensuchenden Jugendlichen (1 Mädchen und 3 Burschen) insgesamt 12 offene Lehrstellen gegenüber - um 2 freie Ausbildungsplätze mehr als im Vorjahr.

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