18.11.2016, 09:24 Uhr

Burgenland gewährt 150 Euro Heizkostenzuschuss

Für's Heizen gibt's heuer eine Zuschuss von 150 Euro (Foto: Archiv)
BURGENLAND (ft). Wie Soziallandesrat Norbert Darabos in einer Aussendung mitteilte, hat die Landesregierung auch heuer wieder einen Heizkostenzuschuss für die anstehende Heizsaison beschlossen.

Zehn Euro mehr

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Beitrag heuer um zehn Euro. Somit beträgt die Höhe des Zuschusses für die anstehende Heizperiode 150 Euro. „Der Heizkostenzuschuss ist für Personen und Familien mit niedrigen Einkommen eine wichtige Unterstützung. Ich freue mich, dass wir durch diese Erhöhung einen Beitrag leisten können, damit die ärmeren Mitbürgerinnen und Mitbürger etwas leichter durch die kalte Jahreszeit kommen“, so Darabos. Anträge können unter Vorlage eines Einkommensnachweises im Zeitraum bis zum 28.02.2017 beim Gemeindeamt der Hauptwohnsitzgemeinde gestellt werden.

Voraussetzungen

Der Heizkostenzuschuss wird unabhängig von der Art der verwendeten Brennstoffe gewährt, sofern nachstehende Voraussetzungen erfüllt werden:

• Hauptwohnsitz im Burgenland – Stichtag 15.11.2016
• Bezug eines monatlichen Einkommens bis zur Höhe des Nettobetrages des jeweils geltenden ASVG – Ausgleichszulagenrichtsatzes sowie dem Bgld. Mindestsicherungsgesetzes

Dieser beträgt für das Jahr 2016 – netto
• für alleinstehende Personen: Euro 838,00
• für Ehepaare/Lebensgemeinschaften: Euro 1.256,00
• pro Kind: Euro 161,00
• für jede weitere Person im Haushalt: Euro 419,00

Als derartige Einkommen sind anzusehen:
• Einkommen aus unselbständiger und selbständiger Tätigkeit;
• Bezug einer Pension;
• Bezug von Kinderbetreuungsgeld, wenn das Familieneinkommen die Höhe des Nettobetrages des jeweils geltenden ASVG - Ausgleichszulagenrichtsatzes nicht übersteigt;
• Bezug von Sozialhilfe/Bedarfsorientierte Mindestsicherung in Form einer Dauergeldleistung zur Sicherung des Lebensbedarfes, oder
• Bezug einer Arbeitslosenunterstützung oder Notstandshilfe, wenn diese monatlich (= Tagsatz x 30) die Höhe des Nettobetrages des jeweils geltenden ASVG – Ausgleichszulagenrichtsatzes nicht übersteigen.
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