12.09.2016, 11:45 Uhr

Die Seichtwasser-Rafter und der Hirsch

Nickelsdorf: Seichtwasser-Rafting Nickelsdorf | Bei der vorgezogenen Herbstexpedition des Vereins Seichtwasser-Rafting Nickelsdorf, am Samstag, dem 10.09.2016, wurde die 7-köpfige Schlauchbootbesatzung (Rudolf Bacher, Rudolf Liedl, Dipl.-Ing. Erwin Himmler, Peter Netuschill, Roland Baumann, Paul Falb, Norbert Wendelin) mit herrlichstem Spätsommerwetter und ausreichend Flüssigkeit in- und außerhalb des Flussbettes bedacht.

Das eindrucksvollste Ereignis der Tour sollte sich jedoch schon gleich nach dem Start in Rohrau ereignen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit den erlesensten Delikatessen und der Zelebration des Admiralsgebets an der Seichtwasser-Rafter Gedenkstätte wurde gegen 07:30 Uhr das Boot ins Wasser gelassen.

Kaum ein paar hundert Meter unterwegs auf der Leitha, kündigte ein verdächtiges Knacken im Unterholz der Uferbewaldung die bevorstehende und gänzlich unerwartete Begebenheit an. Mit einem Mal sprang ein imposanter Hirsch von der Böschung des Südufers ins Wasser und durchquerte schwimmend den Fluss kaum fünfzehn Meter vor dem Boot, aus welchem die Rafter den Vorgang staunenden Blickes beobachteten. Der Hirsch kümmerte sich weder um die Besatzung noch um das Schlauchboot, er erklomm das gegenüberliegende Ufer und ward nicht mehr gesehen.

So ein Naturschauspiel bekommt man nicht alle Tage geboten und so hatten die Expeditionsteilnehmer Gesprächsstoff bis zum ersten unfreiwilligen Stopp des Tages. Eine Verklausung zwang die Besatzung den Wasserweg zu verlassen und samt Boot und Proviant das Hindernis zu umwandern. Zwei Meter hohe Brennnesseln und unwegsames Gelände machten das Unterfangen nicht wirklich zum Morgenspaziergang.

Für die Mittagspause suchte man im Anschluss ein ruhiges, trockenes Plätzchen auf und bereitete das Mittagessen auf offenem Feuer zu. Natürlich handelte es sich dabei um in Zwiebeln geröstete Rindsleber mit Lungenbraten, die Lieblingsspeise der Seichtwasser-Rafter.

Nachdem die Reise wieder fortgesetzt wurde, mussten noch zwei Hindernisse im Fluss überwunden werden, um gegen 14:00 Uhr wohlbehalten am Zielort an der Schleuse in Gattendorf einzutreffen.

www.seichtwasser-rafting.at
1
1
1
Einem Mitglied gefällt das:
1 Kommentarausblenden
777
Désirée Tinhof aus Eisenstadt | 15.09.2016 | 15:59   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.