13.09.2018, 11:05 Uhr

"Essbare Gemeinde Gols" als Zukunftsprojekt

Gerald Kanz ist davon überzeugt, dass das Projekt "Essbare Gemeinde" auch in Gols funktionieren kann.

In Gols soll es ab kommendem Jahr Flächen mit Obst und Gemüse zur freien Entnahme für jeden geben.

GOLS. In Gols soll es ab kommendem Jahr Flächen mit Obst und Gemüse zur freien Entnahme für jeden geben. Die Idee stammt von den Grünen Gols, federführend ist dabei Gerald Kanz. "Ich kenne das Konzept der ‚Essbaren Gemeinde’ aus Andernach in Deutschland", erzählt er. "Auch in Österreich gibt es bereits eine Gemeinde, die dabei ist, nämlich Übelbach in der Steiermark. Meine Idee dahinter ist einfach, dass wir die Menschen wieder dorthin bringen, dass man nicht alles im Supermarkt kaufen muss. Und dass gemeinsam für andere etwas gemacht wird."
Fürs Erste wurde nun einmal der Verein "Natur- und Umweltschutz, Essbare Gemeinde Gols" gegründet.
"Damit wollen wir die Gemeinde entlasten. Fürs Erste werden Karin Klenner und ich den Verein führen, er soll dann aber parteiunabhänig werden. Das ist mir sehr wichtig, dass alle Parteien mitarbeiten", so Gerald Kanz.

Essbare Gemeinde

Konkret sieht es so aus, dass in Hochbeeten und auf einer größeren Fläche – hier hofft man auf eine Gemeindefläche oder eine Fläche eines Privaten – Obst und Gemüse angebaut werden soll. "Weiters möchten wir idealerweise auf Böschungsbereichen Beeren und Ähnliches anbauen", so Gerald Kanz. Gepflegt sollen die kleinen "Gemüsegärten" von Mitgliedern des Vereins werden.
"Es handelt sich dabei natürlich um eine saisonale Geschichte. Was gerade wächst, kann dann von jedem, der etwas braucht, gepflückt werden."

Vorgehensweise

Gemeinsam mit Gemeindevertretern möchte man einen Rundgang durch die Gemeinde machen und schauen, welche Flächen für das Projekt zur Verfügung stehen könnten. "Wenn wir Flächen haben, werden wir gemeinsam mit dem Verein PermaVitae schauen, wo man was am besten anbaut und dann im kommenden Frühjahr sollte es bereits an die Umsetzung gehen."
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