13.12.2017, 11:25 Uhr

Hoteliervereinigung sieht im orthodoxen Kloster Chance für Seewinkeltourismus

Klaus Hofmann sieht eine Chance für den Seewinkel-Tourismus.

Als „ausgesprochen gute Nachricht für den burgenländischen Tourismus“ begrüßt Klaus Hofmann, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und Geschäftsführer der St. Martins Therme & Lodge, den Entschluss, das erste orthodoxe Kloster Österreichs in St. Andrä am Zicksee zu bauen.

FRAUENKIRCHEN/ ST. ANDRÄ. Der ÖHV-Vizepräsident geht davon aus, dass das Kloster zahlreiche neue Gäste in den Seewinkel bringen wird. Hofmann: „Alleine in Österreich leben rund eine halbe Million orthodoxe Christen. Und wir sehen schon jetzt, dass das Kloster nicht nur Menschen aus Österreich anzieht, sondern ein Magnet sein wird, der weit über die Grenzen der Orthodoxie und Österreichs hinauswirkt.“ Als Beispiel nennt Hofmann die Basilika im benachbarten Frauenkirchen mit jährlich über 100.000 Besuchern.

Kulturelle Bereicherung

Das neue Kloster sei deshalb einerseits eine enorme kulturelle Bereicherung, andererseits biete sich der Region damit „eine einmalige Chance für die Schaffung neuer touristischer Angebote sowie Wertschöpfung“. Potenziale sieht der ÖHV-Vizepräsident vor allem für Ganzjahresangebote und die Hotellerie. „Der Seewinkel ist das ganze Jahr über eine außergewöhnliche Destination. Das ist allen, die hier leben und arbeiten jetzt schon bewusst. Mit dem neuen Kloster besteht die Möglichkeit, die Schönheit der Region einer neuen Gästezielgruppe bekannt zu machen und die lokale Wirtschaft durch zusätzliche Arbeitsplätze zu stärken. Diese Chance sollten wir nutzen“, so Hofmann.
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