22.07.2012, 20:36 Uhr

Konfrontationen in Nickelsdorf

(Foto: Horinek)
NICKELSDORF(doho). Konfrontationen? Aber gern! Vor allem wenn sie sich so gestalten wie dieser Tage im Restaurant Jazzgalerie Falb in Nickelsdorf. Nachdem im Juni lauter Rock und Metal die Ebenen Pannoniens beherrscht hatten, kehrte nun exzellenter Jazz in all seinen Variationen und Improvisationsmusik ein. Das gar nicht mehr so kleine, dabei immer noch feine Jazzfest bewies erneut seinen internationalen Rang, was sich sowohl an den auftretenden Musikern und Musikerinnen, als auch den zahlreichen Gästen aus der Umgebung und dem Ausland bemerkbar machte. Man hörte amerikanisches Englisch, Italienisch, Finnisch, Ungarisch, Deutsch, Arabisch, und natürlich die Sprache, die die ganze Welt versteht. Jene der Musik. Danach gefragt, ob es der erste Besuch für einen Herren aus Wien sei, lächelte dieser und meinte, er würde schon seit 30 Jahren hierher fahren. "Die Konfrontationen sind ein Fixpunkt für mich im Jahr", so der Jazzliebhaber. Auch einen jungen Mann aus Mailand verschlug es nur des Jazz und der improvisierten Musik wegen ins kleine Nickelsdorf an der Grenze zu Ungarn. Bei einem Line-up in dem durchaus auch international bekannte Namen, und im heurigen Jahr auch besonders viele junge Musikerinnen vertreten waren, kein Wunder. Bespielt wurde nicht nur das Gasthaus von Hans Falb sondern auch als Dependence der Kleylehof, sowie am Sonntag auch die evangelische Kirche.
Wir freuen uns auf neue Konfrontationen im nächsten Jahr! Fotos zu den 33. Konfrontationen finden Sie auf www.meinbezirk.at.
Im nächsten Jahr wird es zu allen Spieltagen eine Fotostrecke dieses erstklassigen Festivals geben.
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