26.07.2017, 00:00 Uhr

Mundart, direkt aus Illmitz

Die Mundart in Illmitz ist einzigartig. Wir haben ein paar Wörter aus der Festschrift übernommen.

ILLMITZ. Ein primäres Merkmal des Illmitzerischen ist die häufige Verwendung des ui-Lautes ist in der Festschrift etwa zu lesen. So heißt die Kuh "Khui", die Fliege "Fluing" uns suchen heißt "sui(ch)a". Die Mutter ist die "Muida" und die Bohnen sind "Buil" Aber es gibt noch andere Ausdrücke, die für Nicht-Illmitzer nicht nur nicht auszusprechen, sondern oft genug auch nicht verständlich sind. Hier ein paar Beispiele: ei - heißt, wenn es als Richtungsweiser gebraucht wird, hinaus. Oi dafür hinunter (in dem Fall Richtung Apetlon, Pamhagen...). Mouda, Aerido, Midicha, Dunasto, Freida, Soumsta und Sunda sind die Wochentage. Eine Ah(n)l ist eine alte Frau oder die Großmutter, der Ei(h)l ist der alte Mann bzw. Großvater. Und hier gleich ein paar Sätze für die Fortgeschrittenen: "A Gschneiw(ü)hl wia da Votta" (Dem Vater sehr ähnlich sehen). "Olas ua Bur(ch)t Hodan!" (Alles gleich) oder "I bin moladi" (Ich bin müde).
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