11.06.2017, 18:42 Uhr

St. Andrä: Mehrheit nun doch für Kloster

Abt Paisios Jung freut sich über den Ausgang der Abstimmung. (Foto: Freunde des Klosters)

Am Sonntag hat die Volksabstimmung in St. Andrä am Zicksee in der Causa Kloster stattgefunden. Konkret ging es in der Abstimmung um die Umwidmung des Grundstückes.

ST. ANDRÄ AM ZICKSEE. 1.321 St. Andräer waren abstimmungsberechtigt. 72,74 Prozent, sprich 961 Menschen haben ihre Stimme abgegeben. Davon waren 569 für ja gestimmt, 385 Stimmen waren gegen das orthodoxe Kloster. Das Ergebnis ist für den Gemeinderat bindend. Wenn innerhalb von zwei Wochen das Ergebnis nicht angefochten wird, ist der Gemeinderatsbeschluss über die 8. Digitale Änderung des Flächenwidmungsplanes von St. Andrä am Zicksee damit gültig.

Eindeutiges Ja

Bürgermeister Erich Goldenitsch freut das eindeutige "ja". Das Projekt war zwar bereits vor mehreren Wochen gestoppt worden, aus rechtlichen Gründen konnte die Volksabstimmung jedoch nicht mehr abgesagt werden. "Das Grundstück wird jetzt auf jeden Fall umgewidmet. Wie es weitergeht, wird sich zeigen."

Freude in griechisch-orthodoxen Kirche

Die Mönche der griechisch-othodoxen Kirche freut das Ergebnis. Obwohl das Projekt in St. Andrä bereits gestoppt wurde, könnte sich das wieder ändern. „Wir freuen uns darüber, denn das Dorf hat ausgedrückt, dass doch eine große Mehrheit für uns ist. Nach diesem Tag werden wir erst einmal darüber nachdenken, wie das bei Mönchen so ist auch beten und Gott wird uns hoffentlich helfen zu sehen, ob St. Andrä der Standort bleibt oder wir doch woanders hingehen, nachdem die Gruppe der Gegner doch nicht zu übersehen ist. Aber das wird die Zukunft zeigen“, sagt Abt Paisios Jung.
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