05.07.2017, 00:01 Uhr

Unsere Familienbetriebe: DM-Bau in Frauenkirchen

Tina und Mia Exner Doser, Hans Exner, Matthias und Susanna Doser sind eine Familie, die zusammen hält. Privat und beruflich.

Matthias Doser hat 2008 seinen Betrieb gegründet. Heute arbeitet die ganze Familie mit ihm.

FRAUENKIRCHEN (cht). Matthias Doser ist Bauunternehmer. Selbstständig gemacht hat er sich erst mit 48 Jahren. "Ich habe mich selbstständig gemacht, weil die Firma, bei der ich 31 Jahre beschäftigt war, aufgehört hat. Es war keine einfache Entscheidung, aber wie es sich herausgestellt hat, genau die richtige."

Zehn Mitarbeiter

Heute hat seine Firma zehn Mitarbeiter. Inklusive der eigenen Familie. Matthias Doser ist der Bauunternehmer, Schwiegersohn Hans Exner, eigentlich ein gelernter Tischler, der Geschäftsführer von DM-Bau. Frau Susanna und Tochter Tina teilen sich die Büroarbeiten.
Hans Exner ist seit 2002 in der Familie und seit 2010 in der Firma. "Ich habe mich eingelernt", erzählt er. Heute hat er große Verantwortung, da sein Schwiegervater vor kurzem einen schweren Unfall hatte. "Aber er steht mit Rat und Tat zur Seite und gemeinsam kriegen wir wie immer alles hin", schmunzelt der Junior-Chef.


Trotzdem am Bau

Matthias Doser ist natürlich trotzdem auf den Baustellen zu finden. "Das ist einfach mein Leben", meint der Frauenkirchner. "Trotz meines Handikaps mache ich die Planung und habe die Kontrolle", erzählt er. "Die Zuständigkeit und die Ausführung liegen bei meinem Schwiegersohn. Ich kann mich zum Glück wirklich zu 100 Prozent auf ihn verlassen. Ich habe mit meiner Familie wirklich den Glücksgriff gemacht", ist er stolz."
Die Auftragslage ist gut, die kleine Firma kann, nachdem es ein Familienbetrieb ist, moderate Preise verlangen. "Für das kommende Jahr sind wir so gut wie ausgelastet", schildert Chef Matthias Doser. "Und dank meiner Familie können wir auch alle Aufträge ausführen. All unsere Aufträge sind im Bezirk, wir müssen fast nie über die Bezirksgrenzen fahren", schildert er. Auch eine Junior-junior-Chefin gibt es bereits. Enkeltochter Mia ist auch schon ab und zu mit auf der Baustelle. "Am Betonmischer ist die junge Dame schon gestanden", schmunzelt Oma Susanna. "Wir werden sehen, ob sie auch in diese Richtung geht." Bis dahin bleibt allerdings noch etwas Zeit und bestimmt viel Arbeit für den Rest der Familie.

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