09.07.2018, 10:21 Uhr

Vandalen demolierten Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg in Neusiedl am See

Die heilige Maria wurde beschädigt. (Foto: LPD Burgenland)
NEUSIEDL AM SEE. Am 07. Juli 2018 wurden Polizisten der Polizeiinspektion Neusiedl am See bezüglich einer schweren Sachbeschädigung zur Kreuzigungsgruppe am Kalvarienberg in Neusiedl am See gerufen. Bislang unbekannte Täter hatten dort – vermutlich in der Zeit zwischen den 28. Juni und dem 6. Juli 2018 – zwei steinerne Heiligenfiguren und einen Sockel beschädigt. Bei den beiden Figuren handelt es sich um die Darstellung der Hl. Maria und des Hl. Johannes. Diesen Skulpturen wurden die Nase sowie sämtliche Finger und Teile des Sockels abgebrochen.

Spuren sichergestellt

Die Wiederherstellung der beschädigten Statuen wird bis zu  3.000 Euro betragen und ist durch keine Versicherung gedeckt. Vor Ort wurden diverse mögliche Spurenträger sichergestellt. Die Ermittlungen laufen.

Sachbeschädigung ist kein Kavaliersdelikt

Vandalismus und Sachbeschädigung sind in vielen Facetten wahrnehmbar: seien es Graffitis an Hausmauern, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrzeugen, eingeschlagene Fensterscheiben und zerkratzte sowie beschädigte Autos. Sachbeschädigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Oft werden sie von Gruppen begangen. Nicht selten werden unter diesem Gruppenzwang Kinder und Jugendliche so zu einem unkontrolliertem kollektiven Verhalten verleitet. Häufig wird dies durch Konsum von Alkohol verstärkt.

Tipps der Kriminalprävention:

• Falls Sie jemanden beobachten, der öffentliche oder private Einrichtungen beschädigt, wählen Sie den Polizeinotruf 133.
• Bei unerlaubt angebrachten Graffitis handelt es sich um Sachbeschädigung. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!
• Beleuchtung in Kombination mit Bewegungsmeldern oder auch Videoüberwachung kann Abhilfe schaffen.
• Zeigen Sie durch eigenes Verhalten wie mit öffentlichem und privatem Eigentum umgegangen werden soll.
• Klären Sie ihr Kind über die Folgen von Vandalismus auf – insbesondere darüber, dass es sich dabei um Straftaten handelt und diese dementsprechend verfolgt werden.
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Richard Loewe aus Neusiedl am See | 09.07.2018 | 20:43   Melden
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