06.06.2017, 11:43 Uhr

Werner Falb-Meixner kandidiert wieder als Bürgermeister

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Werner Falb-Meixner möchte wieder Bürgermeister von Zurndorf werden. (Foto: Falb-Meixner)

Einmal Politiker, immer Politiker - Werner Falb-Meixner möchte wieder die Geschicke von Zurndorf leiten.

ZURNDORF. Einmal Politiker, immer Politiker – Werner Falb-Meixner möchte wieder die Geschicke von Zurndorf leiten. Am Dienstag ging ein Brief an alle Haushalte in Zurndorf.

Sieben Jahre Bürgermeister

Werner Falb-Meixner war Bürgermeister von 2002 bis 2009. Danach wurde er Landesrat. Dort schied er aus, weil er verurteilt worden war. "Ich habe damals in redlicher Absicht gegen das Meldeamt verstoßen, weil ich unsere Schule schützen wollte. Dafür bin ich verurteilt worden und deshalb als Landesrat zurückgetreten. Ich habe mich damals auch aus der Politik zurückgezogen. Allerdings ist meine Verurteilung getilgt. Drei Jahre war Bewährung, nach fünf Jahren wird so ein Delikt komplett getilgt. Deshalb bin ich vor einem Jahr wieder in den Gemeinderat zurückgekehrt. Und jetzt möchte ich wieder als Bürgermeister für Zurndorf einstehen."


Wachsende Besorgnis

Warum er wieder Bürgermeister werden will, hat er schnell erklärt. "Wie viele Zurndorfer beobachte ich das politische Geschehen in unserer Gemeinde mit wachsender Besorgnis. Ich will meine gestalterische Kraft wieder in den Dienst der Gemeinde stellen."

Schildbürgerstreiche

Und weiter: "Es sind in den vergangenen Jahren ein paar Schildbürgerstreiche passiert. Zum Beispiel hat man einen neuen Kindergarten gebaut, der schon wieder zu klein geworden ist. Dabei wird offensive Bevölkerungspolitik betrieben, dementsprechend hätte man mit ein wenig Weitblick gleich größer bauen müssen. Es gibt einfach Dinge, die mir aufstoßen. Jetzt wird in der Leithagasse ein Entwässerungssystem gebaut, bei dem die Rohre viel zu klein sind. Alle wissen, wenn es wirklich schüttet, dann schwimmt dort alles. Trotzdem ändert man es nicht."
Vereine vereinnahmt
"Außerdem stört es mich, dass alles nur mehr über Parteipolitik geht. Dass auch die Vereine vereinnahmt werden. Das kann und sollte es nicht sein. Das gab es zu meiner Zeit nicht und da sollten wir wieder hin. Ich möchte Zurndorf in Zukunft wieder demokratischer machen."

Zurück nach Zurndorf

Derzeit lebt Werner Falb-Meixner im Südburgenland. "Im Moment bin ich Pendler. Sollte ich Bürgermeister werden, werde ich meinen Wohnsitz natürlich wieder in die Gemeinde Zurndorf verlegen", so Falb-Meixner.
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