Einbrüche verhindern
Ungebetene Gäste abschrecken

Ungewollte Gäste durch einfache Methoden fernhalten.
  • Ungewollte Gäste durch einfache Methoden fernhalten.
  • Foto: S_Salow
  • hochgeladen von Sara Handl

Vorsorge ist besser als Nachsorge: Schon kleine Dinge haben große Wirkungen und schützen vor Einbrechern.

NÖ. Man liegt in der Badewanne, der Schaum quillt über den Rand und die leise Musik im Hintergrund übertönt gerade so, wie die Haustür aufgebrochen wird. Noch bevor man sich abtrocknet, ist die schöne Perlenkette von Oma dahin und der Einbrecher genauso.

Das Spiel auf Zeit

Grundsätzlich kommt es darauf an, wer den längeren Atem hat: Einbrecher oder Absicherungen. Will der Täter in die Wohnung rein, schafft er es auch. Wenn der Einbruch aber mit viel Gewalt, Lärm und erhöhtem Zeitaufwand verbunden ist, so ist es viel wahrscheinlicher, dass er gesehen und geschnappt wird. Deswegen, auch wenn es noch so einfach klingt: Türen und Fenster fest verschließen. Bei der Eingangstür wäre ein Querriegelschloss empfehlenswert. Dabei verläuft ein Metallbügel quer über die Tür und wird fest im Mauerwerk verankert.

Nie den Überblick verlieren

Videoüberwachung wird Einbrecher nicht davor abschrecken ins Haus zu kommen, es kann aber dabei helfen, sie nachher leichter zu fassen. Vor allem mit sogenannter "Smart-Technologie".
Hierbei wird eine App auf dem Handy installiert, mit der man sofortigen Zugriff auf das Videomaterial hat. Besonders praktisch ist das Feature, dass man, auch wenn man nicht zu Hause ist, die Lichter ein- und ausschalten kann. Das schreckt zumindest einen Großteil vermeitlicher Täter ab.
Apropo abschrecken: Auch ein Fernsehsimulator, der es so aussehen lässt, als wäre jemand zu Hause, ist ein guter Tipp für den nächsten Urlaub.

Licht ist immer gut

Jeder kennt es: Man geht abends spazieren und plötzlich geht bei einem Haus das Licht an und man wird grell angeleuchtet. Die Schritte werden automatisch schneller, es kommt zum Fluchtreflex. Einem Einbrecher geht es nicht anders, weswegen ein Bewegungsmelder sehr effektiv ist. Mit eingebauter Zeitschaltuhr, die automatisch das Licht angehen lässt, ist er perfekt für Stunden auswärts.

Lüge der Alarmanlage

Gewinnt man im Lotto und macht den 100.000 Euro Jackpot ist für manche der erste Schritt, sich eine Alarmanlage zu kaufen. Dabei bringt diese gar nicht so viel, wie man vielleicht glauben mag.
Sieht ein Einbrecher erst einmal das warnend rote Blinklicht der an der Außenwand hängenden Anlage, ist sein erster Schritt diese abzuschalten.
Wenn sie in Bodennähe hängt muss man nur auf die Mülltonne steigen und sie abreißen. Zu weit oben angebracht, ist sie vom Dach aus erreichbar. Wer nicht darauf verzichten möchte, sollte zu Anlagen greifen, die direkt die Polizei alarmieren.
Wenn man ein paar dieser Tipps beherzigt und auch noch eine aufmerksame Nachbarschaft hat, kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen.

naeherdran_aktuell

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