Katzen-Serie Teil 5: Warum es so sinnvoll ist, den Garten "katzensicher" zu gestalten

So sieht ein Funkhalsband aus, das über Geräusche verhindert, dass die Katze durch verlegte Drähte unsichtbar gemachte Grenzen übertritt.
  • So sieht ein Funkhalsband aus, das über Geräusche verhindert, dass die Katze durch verlegte Drähte unsichtbar gemachte Grenzen übertritt.
  • Foto: staydog.net
  • hochgeladen von Martin Rainer

Der Nachteil ist offensichtlich: Ein Katzenzaun rund um den Garten verhindert auch das Eindringen anderer nützlicher Tiere – etwa von Igeln, die im Naturgarten nicht zu unterschätzende Mitstreiter im Kampf gegen Nacktschnecken sind.

Denn wirklich sinnvoll ist ein „cat fence“ nur, wenn er richtig schlupfdicht ist. Gründe für die Errichtung eines Katzenzauns gibt es aber zur Genüge. Denn die Garantie, dass die Katze auf dem eigenen Grundstück bleibt, schützt sie automatisch vor vielen Gefahren, die freie umherstreunende Katzen bedrohen: vor Autos, Hunden und Verletzungen durch Artgenossen.

Oscillot-System und mehr

Während sich Fenster und Balkone recht leicht mit handelsüblichen Netzen katzendicht rüsten lassen, gibt es bei einschlägigen Grundstücksumgrenzungen mehrere Möglichkeiten. Katzenhalter in Australien schwören beispielsweise auf das von einem Südafrikaner entwickelte OscillotSystem.

Es wird von der australischen Animal Welfare League empfohlen, ist unauffällig, verhältnismäßig günstig und funktioniert wie Rollen, die sich – am oberen Ende von Mauern oder Zäunen angebracht – durchdrehen, wenn die Katze versucht, darüberzuklettern. Voraussetzung ist eine Mindesthöhe von 180 Zentimetern.

Der "katzensichere" Garten

Nicht ganz billig In Europa wird es von der niederländischen Firma „Catproof Gardens“ vertrieben, die laut eigenen Angaben auch schon mehrere Gärten in Niederösterreich katzensicher gestalten half.

Weil Garten nicht gleich Garten ist, variieren die Kosten. Für 100 Quadratmeter Garten sind grob etwa 1.000 Euro zu kalkulieren. In den USA und Kanada beliebt ist das Cat-Fence-In-System. Dezent sichtbar basiert es auf Netzen, die den Garten nach dem Modell Tigerkäfig zur Katzenfestung machen.

Funkhalsbänder im Nachteil

Funkhalsbänder, die über Geräusche verhindern, dass die Katze durch verlegte Drähte unsichtbar gemachte Grenzen übertritt haben einen Nachteil: Für von außen kommende Katzen ohne Halsband sind sie keine Barriere. Alle anderen Modelle wiederum wären auch eine vertretbare Option, einen Garten ganz katzenfrei zu halten – und damit in ein Vogelparadies zu verwandeln.

Alles zur Katzen-Serie der Bezirksblätter Niederösterreich gibt's unter meinbezirk.at/katze18

Autor:

Thomas Weber aus St. Pölten

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