Lebensmittel in Niederösterreich: 8.811 Kontrollen, Großteil ist in Top-Qualität

Astreine Lebensmittel: Landeshauptfraustellvertreterin Karin Renner und Walter Mittendorfer zogen Bilanz über die Arbeit der Lebensmittelkontrolle in Niederösterreich.
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Sie sind weitgehend unerkannt im Land unterwegs und passen auf, dass unsere Lebensmittel weiter die besten in Europa sind. Im Vorjahr wurden von den 30 Beamten der Lebensmittelkontrolle des Landes 8.811 Revisionen in 6.216 Betrieben durchgeführt. Insgesamt waren 84,1 Prozent aller Proben absolut in Ordnung. 15,9 Prozent der Proben wurden nach strengen Kriterien beanstandet. Nur 24 Proben im Vorjahr wurden als gesundheitsgefährlich eingestuft, der Rest war lediglich "zum Verzehr ungeeignet". Ein Großteil bekam diese Beurteilung wegen Mängel auf der Verpackungskennzeichnung und nicht wegen Mängel des Produktes selbst.
Landesrätin Karin Renner: „Da sind auch geringfügige Verstöße dabei. Etwa war bei einigen Proben das Wort "Kohlenhydrate" ohne "n" in der Mitte geschrieben. Das ist zwar ein Fehler, aber davon nimmt niemand Schaden, dafür gibt es auch keine Strafen."

Die zuständige Landeshauptfraustellvertreterin Karin Renner zieht Bilanz: „Für die Menschen ist es wichtig, dass sie sich auf die Qualität der Lebensmittel verlassen können. Die Zahlen in Niederösterreich sind hervorragend, es ist mir eine Freude zu berichten, wie hoch die Qualität der Lebensmittel ist. Sie entsprechen höchster Qualität und höchsten Ansprüchen, unsere Betriebe erzielen ständig Fortschritte."

Wachauer Marille: Betrügern mit Atomanalysen auf der Spur

Die Lebensmittelkontrolle führte auch drei Schwerpunktaktionen durch. Olivenöl wurde auf Qualität untersucht, die Wachauer Maille wurde mittels Isotopenanalyse darauf geprüft, ob sie auch aus der Wachau kommt. Und bei verpackten Fischen wurde nach Weichmachern gesucht. Walter Mittendorfer, Chef der Lebensmittelkontrolle: „Bei diesen Aktionen gab es sehr wenig Beanstandungen. Die Wachauer Marille hat eine andere Isotopenzusammensetzung wie eine Weinviertler Marille oder eine Marille aus Ungarn. Diese High-Tech Methode wurde erstmals angewendet. Die gute Nachricht: Keine einzige Wachauer Marille, die als solche angepriesen wurde, kam nicht aus der Wachau."

Renner rief die Bevölkerung auch zum Kauf von regionalen Lebensmitteln auf: „Eine der beanstandeten Proben,die es auch in die Medien brachte war eine verdorbene Papya. Das zeigt, wie problematisch es ist, Lebensmittel rund um den Globus zu transportieren, während das Obst bei uns teilweise ungenutzt von den Bäumen fällt und verdirbt. Das ist nicht nur ein ökologischer Unsinn. Die Untersuchungen zeigen, dass heimische Lebensmittel bessere Qualität haben, sie sind frisch, haben kurze Transportwege und deswegen auch eine geringere CO2-Bilanz."

Giftpilze aus Körberln Zu den Aufgaben der Lebensmittelkontrolle gehört auch die Pilzberatung. Im Vorjahr brachten 113 Schwammerlsucher ihre Funde in die Beratungsstellen, in sieben Körberl wurden tatsächlich Giftpilze entdeckt und so ein Unglück verhindert.

Autor:

Oswald Hicker aus Niederösterreich

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