Melk feiert das Kriegsende und gedenkt der KZ-Opfer

Mit "I see fire" von Ed Sheeren eröffnete der Chor des Stiftsgymnasiums Melk die Gedenkfeier.
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  • Mit "I see fire" von Ed Sheeren eröffnete der Chor des Stiftsgymnasiums Melk die Gedenkfeier.
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MELK. Am 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkrieges, wurde auf der KZ-Gedenkstätte Melk den Grauen des NS-Regimes und insbesondere den Opfern im hiesigen Mauthausen-Außenlager gedacht.
Stellvertretend für die fast 5.000 Opfer sprachen Daniel Simon als Vertreter der französischen KZ-Opfer sowie der ehemalige KZ-Häftling Andrew Sternberg und dessen Enkelin zu den zahlreichen Gästen. Zu Wort kamen aber auch die Schüler des Melker Stiftsgymnasiums, die sich in kurzen Redebeiträgen dem Motto der diesjährigen Gedenkfeier - "Internationalität verbindet" - widmete. Dabei wiesen sie auf die vielen Vorteile hin, die sich für uns alle aus der Überwindung von Grenzen und der Verbindung von unterschiedlichen Kulturen ergeben. Die Schüler machten aber auch deutlich, dass es künftig viel besser gelingen müsse, über äußerliche Unterschiede hinwegzusehen, schilderten ihre durchwegs positiven Erfahrungen mit Flüchtlingskindern in ihrer Klasse und mahnten abschließend gegenseitigen Respekt ein.
Moderiert wurde die Feier wie immer von "MERKwürdig"-Obmann Alexander Hauer, der sich neuerlich für eine Professionalisierung der Gedenkstättenarbeit in Melk aussprach. Umrahmt wurde die Feier von musikalischen Beiträgen der Schüler des Stiftsgymnasiums Melk.

Autor:

Christian Rabl aus Melk

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