Polizei verschärft Geschwindigkeitskontrollen

„Überhöhte und nichtangepasste Geschwindigkeit“ ist nach wie vor eine Hauptunfallursache auf den Straßen im Bezirk Mistelbach. Im Jahr 2016 gab es in NÖ 112 Verkehrstote, 12 davon bei Unfällen im Bezirk Mistelbach. Jeder dritte tödliche Unfall ist auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Daher werden die Kontrollen jetzt nochmals intensiviert.

Die Beamten der Polizeiinspektionen und der Landesverkehrsabteilung führen gemeinsam sogenannte Serienradarkontrollen durch. Ergänzend zu den Maßnahmen auf Ebene der Polizeiinspektionen soll mit zielgerichteten Serienradarmessungen „notorischen Schnellfahrern“ eine dichte und nicht leicht berechenbare Geschwindigkeitsüberwachung entgegengesetzt werden. Diese Strategie, zeitgleich mehrere Radargeräte in durchgehenden Straßenzügen einzusetzen, wird fast ausschließlich auf unfallträchtigen Streckenabschnitten gewählt.
Bei einem derartigen Einsatz mit mehreren Radargeräten am 8. Juni 2017 wurde bei 9524 Fahrzeugen die Fahrgeschwindigkeit gemessen. 989 Lenker waren deutlich zu schnell unterwegs und müssen nun mit einer Anzeige rechnen.

Jeder schwere Verkehrsunfall ist mit viel Leid für die Opfer und deren Angehörigen verbunden, daran sollten besonders jene denken, die Rasen offenbar noch immer als Kavaliersdelikt betrachten.

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