Mein Hund und ich
Serie Teil 8: Der "CO2-Pfotenabdruck"

Hunde werden heutzutage oft verwöhnt.

NÖ. Klimaschädling Hund: Was würde Greta sagen? Gerade der Trend zu Premium-Food mit viel Fleisch verschlechtert den ökologischen Pfotenabdruck.

Niemand muss seinen Hund aufessen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken – wie das 2009 die beiden Neuseeländer Robert und Brenda Vale in ihrem Buch „Time to Eat the Dog“ nahegelegt haben, einem heiß diskutierten Ratgeber für nachhaltigen Lebensstil.
Das Ergebnis ihrer Recherche damals: Ein mittelgroßer Hund ist gleich belastend (soll heißen: schädlich) fürs Klima wie die Anschaffung und regelmäßige Verwendung eines übermotorisierten SUV-Wagens.
So weit, so unpräzise. Denn wie beim Menschen entscheidet auch beim Hund nicht die pure Existenz über seinen CO₂-Fuß- bzw. Pfotenabdruck. Was zählt ist vielmehr der individuelle Lebensstil. Und damit hat jeder einzelne von uns gewaltige Hebel an der Hand, gerade auch am anderen Ende der Leine.


Mein Hund isst premium

Am problematischsten ist der Fleischverzehr. Denn der global gesehen stark steigende Fleischkonsum basiert zwar auf unserer Fleischeslust. Weil beispielsweise Innereien heute oft nicht mehr von Menschen verzehrt werden, macht sich etwas vor, wer meint, im Hundefutter würde ohnehin nur minderwertiges Fleisch landen.
Unübersehbar deutet auch der Trend zu Premiumfleisch im Tierfutterregal in die gegenteilige Richtung. Und auch BARF-Fütterung ist diesbezüglich kritisch zu sehen, weil der Anteil an hochwertigem Fleisch in Rohfuttermischungen sehr hoch ist. Wer seinen Hund klimaschonend ernähren möchte, füttert zumindest zwischendurch regionale Schlachtabfälle. Zeitweise hat der Allesfresser Hund auch mit abwechslungsreicher vegetarischer Ernährung oder veganen Tagesrationen kein Problem. Der britische Futtermittelhersteller Yora bietet seit kurzem auch ein Hundefutter an, für das mit Lebensmittelresten gefütterte Insekten verarbeitet wurden.

Alle Artikel zu Serie findest du in unserem Channel "Mein Hund und ich"


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Autor:

Thomas Weber aus St. Pölten

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