Einsatzkräfte und Politik setzen neue Maßnahmen für die Sicherheit im Land.
Sicherheitsgipfel: Wachdienst auf Bezirkshauptmannschaften, Datenbank für Katastrophen

Das Land sichert sich ab: Nach Attentat auf Beamte kommen Eingangskontrollen in NÖ-Amtsgebäuden. Für Krisenfälle wird eine Datenbank mit Hilfsmitteln eingeführt.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Stellvertreter Stephan Pernkopf waren am Freitag von vielen goldenen Schulteraufschlägen auf Uniformen umgeben. Die Kommandanten der Einsatzorganistaionen, welche für die Sicherheit im Land sorgen, waren ins Landhaus zum jährlichen Sicherheitsgipfel gekommen. Das Treffen diente nicht nur dazu, um vergangene Einsätze wie das Schneechaos zu analysieren, sondern auch , um sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Dabei will die "Sicherheitsfamilie Niederösterreich" ((C) Johanna Mikl-Leitner) drei Schwerpunkte in den Fokus rücken.

Punkt 1: Besserer Schutz der Menschen in den Verwaltungsgebäuden. Nach dem Attentat in der BH Dornbirn oder dem Vorfall an der BH Wien Umgebung im Jahr 2012 wurden die Sicherheitsmaßnahmen in Ämtern bereits verstärkt. Panik-Tasten und Sicherheitspersonal wurden eingeführt. Die 2.200 Mitarbeiter und 500.000 Kunden der 20 Bezirkshauptmannschaften sollen in Zukunft noch besser geschützt werden. Die öffentlichen Eingänge der Amtsräume werden auf einen zusammengelegt. Ein Metalldedektor-Bogen und eine Personenkontrolle werden dort zusätzlich eingeführt.
Auch in den 22 Gebäuden des Regierungsviertels werden Eingänge reduziert und Sicherheitskontrollen eingeführt.

Punkt 2: Bei Kriseneinsätzen soll die Kommunikation zwischen Einsatzorganisationen und Behörden verbessert werden.
Bei Großeinsätzen werden in Zukunft die Bezirkshauptmannschaften zeitgleich mit den Einsatzkräften alarmiert, etwa um rechtliche Fragen im Einsatz zu klären. Die Bezirkshauptmannschaften werden einen rund um die Uhr Journaldienst einführen.

Punkt 3: Datenbank für die Katastrophe.
Ziel ist es eine Echtzeitdankenbank aller im Einsatz befindlichen Organisationen zu schaffen. Alle Gerätschaften, Fahrzeuge, Feldküchen, Zelte, Betten oder Aggregate aller Einsatzorganisationen wurden bereits in eine Datenbank eingepflegt, um im Krisenfall zu wissen, wer  was zur Verfügung stellen kann und wer gerade wo im Einsatz steht.

Johanna Mikl-Leitner: „Wir sind bestens gerüstet wenn es um die Vorbereitung auf den Katastrophenschutz geht. Das sind wir unseren Landsleuten schuldig. Unser Land hat Krisen schon bisher gut gemeistert. Dafür braucht es die ehrenamtliche Arbeit tausender Freiwilliger, dafür will ich mich herzlich bedanken."

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