Lockdown in Niederösterreich
"Wo es möglich ist, bitte Kinder zuhause betreuen!" (mit Umfrage)

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras
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  • Foto: NLK Pfeiffer
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Vierter Lockdown: NÖ Schulen vorerst weiterhin für Präsenzunterricht geöffnet
LR Teschl-Hofmeister/Heuras: Appell an alle Familien, Kinder dort wo es möglich ist, zuhause zu betreuen

NÖ. Um der rasanten Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Landeshauptleuten entschieden, dass ganz Österreich kommenden Montag in einen vierten Lockdown gehen wird. In Niederösterreich bleiben die Schulen vorerst für den Präsenzunterricht geöffnet.

„Es braucht jetzt eine starke Kontaktreduktion, überall dort wo es möglich ist. Leider ist es Tatsache, dass sich das Virus in den letzten Tagen, trotz der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und einem einzigartigen, engmaschigen Testsystem, auch an unseren Schulen stark verbreitet. Jene Familien, denen es gut möglich ist, ihre Kinder in dieser Zeit zuhause zu betreuen, ersuchen wir deshalb, dies in den kommenden Tagen auch zu tun“,

appellieren Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras. Nach derzeitigem Stand sind in Niederösterreich sechs Schulen und 72 Klassen im ortsungebundenem Unterricht – Tendenz steigend.

Daheimbleiben ohne Attest erlaubt

Konkret gilt ab Montag: Kinder dürfen ohne ärztliches Attest zu Hause bleiben. All jene Kinder, die den Unterricht weiterhin vor Ort besuchen, können dies unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Testvorgaben tun.

„Wir werden alles daransetzen, dass die Kinder, egal ob sie von zu Hause aus unterrichtet werden oder ob sie die Schule vor Ort besuchen, keine Nachteile erfahren“,

so Teschl-Hofmeister und Heuras, und betonen:

„Die Gesundheit aller Beteiligten ist und bleibt für uns oberste Priorität. Wieder einmal sind es unsere Pädagoginnen und Pädagogen in den Schulen und Kindergärten, die unsere Familien mit vollem Einsatz und Engagement durch diese herausfordernde Zeit des Lockdown begleiten. Was hier geleistet wird, ist beachtlich und wir bitten alle Beteiligten eindringlich, diese Leistungen entsprechend zu schätzen.“

Werden Sie Ihr/Ihre Kind/er daheim lassen?

Die Pädagoginnen und Pädagogen werden jedenfalls weiterhin jederzeit für die Familien erreichbar sein und all jene Schülerinnen und Schüler entsprechend unterstützen, die zuhause betreut werden.

Kinder zur Impfung voranmelden

„Abschließend noch unser dringender Appell: Gehen Sie bitte impfen. Nutzen Sie das Angebot. Holen Sie sich bitte den ersten, den zweiten oder auch den dritten Stich und informieren Sie sich bitte auch über die Möglichkeit der Voranmeldung zur Impfung von Kindern unter 12 Jahren“, so Teschl-Hofmeister und Heuras, und weiter: „Ein Großteil der Pädagoginnen und Pädagogen ist bereits geimpft und trägt damit auch zum Schutz unserer Kinder bei – bitte tun Sie es ihnen gleich. Nur so, werden wir unseren Schülerinnen und Schülern den gewohnten Schulalltag langfristig zurückgeben können und auch unsere Pädagoginnen und Pädagogen als wichtige Stützen unseres Systems entsprechend schützen können.“

Für jene Schülerinnen und Schüler, die die Schule vor Ort besuchen, gilt ab dem kommenden Montag im gesamten Schulgebäude und auch in den Klassen- und Gruppenräumen Maskenpflicht.

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras
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