Corona ist die größte demokratiepolitische Herausforderung Österreichs seit dem Anschluss an Nazi-Deutschland im Jahr 1938

Vermeintliche Bedrohungen sind die Basis eines jeden Regimes. Sind der Nährboden für jegliche Einschränkung von Freiheits- und Grundrechten.

Seit dem 16. März, dem Lockdown date in Österreich, waren die Österreicher mit einer erschreckenden Bereitschaft ausgestattet ihre Rechte auf Bewegungsfreiheit, ihre Rechte auf Einkommen und der Führung eines "normalen" Lebens ohne wenn und aber abzugeben. Mit einer geradezu fanatischen Begeisterung wurden Reisebeschränkungen akzeptiert, und sogar Schitourengeher wurden zu Buhmännern der Nation deklariert.

Spielplätze wurden geschlossen. Universitäten, Schulen, Restaurants, Bars, Baumärkte, Einkaufszentren, Schwimmbäder, also alles, was nicht als "essentiell" deklariert wurde.

Die ursprüngliche Begründung war: "Die Gesundheitssysteme nicht zu überlasten und die Pandemie in die Länge zu ziehen."

Aber sogar als klar wurde, dass wir nicht einmal annäherungsweise an die Auslastung des Gesundheitssystems herankommen würden, wurden die Maßnahmen - nicht gelockert - sondern verschärft.

Das neue Ziel war? Weiß wohl keiner? Das Virus auszurotten? Ist aber auch egal. Der Test war positiv. Nicht der Corona-Test, sondern der "Bereitschafts-Test" die Grundrechte ohne Murren und Hinterfragen an der Pforte des Hausverstandes abzugeben. Warum sollte denn da eine Bundesregierung nicht weiter machen wollen, wenn's denn so toll funktioniert hat?

Die Medien? Oh, es gibt ja eine Bedrohung. Und wenn es eine Bedrohung gibt, dann werden wir doch wohl nur mehr über diese berichten. Die Opposition? Stille. Nicht dass die Opposition still war, aber sie wurde still gemacht. Wo früher die Einschaltquoten über Kontroversen in den politischen Lagern in die Höhe getrieben wurden, war .... Corona.

Böse Stimmen meinen "Medienförderungen" hätten dazu beigetragen die Boulevardpresse auf Regierungslinie zu bringen - sind eben nur böse Stimmen.

Böse Stimmen meinen, der Staatssender wäre nicht neutral und benachteilige in dieser Krise die kontroversielle Berichterstattung - sind eben nur böse Stimmen.

Masken? Das neue Modeaccessoire der Österreicher. In allen Farben, in allen Formen. Nur wirken tut das ganze nicht - im eigenen Auto und im Freien - und wenn man darauf und darin herumgriffelt - und wenn man meint mit einem Gartenzaun Moskitos aufhalten zu können. Und selbst der WHO ist das ganze nicht mehr geheuer.

Reisebeschränkungen? Seid gescheit, und bleibt daheim. Als ob das Virus ein AMA-Gütesiegel hätte, und unseres besser wäre als jenes der "Fremden". Wusste gar nicht, dass ein Virus nationalistisch sein kann. Also die Kroaten fürchten sich vor drei österreichischen Virenschleudern, und im Gegenzug die Österreicher vor drei kroatischen? Besser wir schließen die Grenzen als wir tauschen drei gegen drei?!?!?!
  
"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Es kann ja wohl nicht mehr sein, dass Gefährder nicht geahndet werden dürfen. Mit Strafen auf Parkbänken ... alter Hut, das ganze kennt Ihr schon. Und die "Freiheit", also auch nur das Wort "Freiheit" in den Mund zu nehmen, und zu sagen: "Ich möchte frei sein, und das machen was ich will!". Der A der Nation.

Und dann gibt es noch die Parabel von dem Frosch, den man lebend in einem Kochtopf kochen kann, ohne dass er heraushüpft - wenn man denn nur langsam aufdreht. So was grausliches. Aber gibt es denn da nicht parallelen? Wo war denn das? Bei den Maßnahmen? Aah ... Und wieder der A der Nation.

Demonstrationen? Und wieder der A der Nation.

Kritik an der Corona-Politik? Und wieder der A der Nation.

Schweden? Und wieder der A der Nation.

Die Geschichte kennt keine Parallelen, alles ist immer neu. Man kann nicht zweimal in den selben Bach steigen. Aber man kann zweimal hintereinander unterschiedlichen Schwachsinn machen. Und wir haben bereits bewiesen, dass wir darin recht gut sind.

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In drei Minuten wissen Sie, ob Sie für oder gegen einen neuerlichen Lockdown sind

Lasst es uns wie die Schweden machen!

Lasst uns Schweden von ganzem Herzen gratulieren!

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Copyright © Harald Luckerbauer 2020

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