Wie wir uns mit sinnlosen Statistiken wahnsinnig machen
CORONA: Seit gestern keine Neuinfektion - 2 Neuinfektionen - Wieder eine Neuinfektion - Überblick der Infizierten auf einer Karte - 25 Personen in OÖ - Keine neuen Fälle im Bezirk - Die Zahlen in ...

Darf ich hier ein Geheimnis verraten? Das Coronavirus könnte nicht mehr von diesem Planeten verschwinden. Und es macht überhaupt keinen Sinn sich im Minutentakt über jeden einzelnen Infizierten zu informieren.

Wir haben mehrere mögliche Szenarien vor uns:

  • Das Virus verschwindet, weil wir unerwartet eine Herdenimmunität erreicht haben, bzw. die bis dato nicht Infizierten für das Virus "weniger attraktiv" sind.
  • Es kommt eine zweite Welle, und wir sperren uns wieder ein.
  • Es kommt eine zweite Welle, und wir pfeifen auf einen weiteren Lockdown.
  • Wir haben bis in alle Ewigkeit mit enormen Einschränkungen zu kämpfen, der inzwischen berühmt gewordene "Dance", aber das Virus bleibt auf wenige Einzelfälle beschränkt.
  • Es gibt ein Wunder, und wir werden bald eine Impfung haben, die uns nicht umbringt.

Es mag zwar super interessant sein, sich ständig in jedem Bezirk Österreichs über Neuinfektionen zu informieren, aber Sinn macht es wohl keinen.

Wenn wir nicht gerade beschließen mit unserem freien Leben abzuschließen, und uns nur mehr ständig unter Dauerquarantäne stellen zu wollen, werden die Corona-Zahlen vielleicht nie auf Null sinken. D.h. so wie im Titelbild dieses Artikels könnten die Zahlen wohl lange, lange weiter nur wenig über dem Nullpunkt "tanzen" - wenn denn nicht eine weitere Welle kommt - oder das Virus beschließt auszusterben.

Dieses Verhalten sich mit der Anzahl der Coronainfizierten täglich, oder sogar minütlich zu beschäftigen erinnert doch sehr daran, sich die Aktienmärkte, oder einzelne Aktien im Minutentakt anzusehen. Dort ist es nur ein Rauschen, bei Corona ist es auch nur ein Rauschen - die Theorie dazu erspare ich nun mal dem Leser.

Ich verstehe auch, dass es sehr interessant sein mag, wenn eine zweite Welle kommen sollte dies frühzeitig zu wissen. Aber keine Angst, davon werden wir schon noch rechtzeitig erfahren, und es wird sicherlich nicht spurlos an uns vorüber gehen.

...

Bis dahin würde ich doch vorschlagen, unsere Zeit mit sinnvollerem zu verbringen. Mögliche Themen um inhaltlich auf einer breiten gesellschaftlichen Basis bezüglich der Corona-Krise weiterzukommen wären:

  • Was ist denn die wirkliche Mortalitätsrate? Wie gefährlich ist das Virus wirklich?

Es ist doch wohl ein Unterschied, ob dies 0,1%, 1%, oder 10% ist.

  • Welche Bevölkerungsgruppen trifft dies, und wie können wir diese schützen?

Auch hier ist es ein wesentlicher Unterschied, ob das Durchschnittsalter 30 ist, wie es bei der spanischen Grippe war, oder bei 80+ wie es bei Corona zu sein scheint.

  • Was ist der Verlust an Lebenserwartung?

Ob wir ein Jahr verlieren so wie bei der spanischen Grippe, oder nur ein paar Stunden oder ein paar Tage, wie es bei Corona zu sein scheint, muss wesentlich für unsere nächsten Entscheidungen eine Rolle spielen.

  • Sollten wir panische Angst vor dem Sterben haben, oder dies vielleicht doch etwas lockerer nehmen?

Es hängt auch von unserer inneren Einstellung ab, wie wir leben und wie wir sterben wollen. Und damit kann, und muss man sich beschäftigen, wenn man nicht ständig Angst vor etwas so essentiell Unausweichlichem wie dem Tod haben möchte.

  • Kommt unsere Wirtschaft wieder ins Laufen?

Und wenn dies mit Bauchweh geschehen sein sollte, dann sollten wir uns doch sehr, sehr gut überlegen, ob wir dieses Risiko auch ein zweites Mal auf uns nehmen wollen.

...

Wir müssen uns im Klaren sein, dass das Ding mit dem Corona noch nicht ausgestanden ist, und die Gefahr eines nächsten Lockdowns nicht von der Hand zu weisen ist. Und wenn wir uns nicht entsprechend vorbereiten, nicht entsprechend unsere Hausübungen machen, und zwar auf einer breiten gesellschaftlichen Basis, werden wir vielleicht im Herbst, sobald das erste Blatt gefallen ist, und die erste kühle Brise durch das Land weht, wieder wie panisch im Hühnerstall herumflattern.

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Copyright © Harald Luckerbauer 2020

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