Ab Montag 16. 3. gilt Tempo 100
Tempo 100 in Holland hilft auch im Kampf gegen Coronavirus

Wie berichtet führen die Niederlande ab morgen Montag 16.3. 2020 Tempo100 auf Autobahnen ein. Ein niedrigeres Tempo reduziert Schadstoffe und auch Unfälle. Und damit weniger Verletzte. In Zeiten von Coronavirus besonders wichtig. Denn Spitäler brauchen große Kapazitäten für COVID-19 Patienten insbesondere auch in den Intensivstationen.

Grund für die Einführung des flächendeckenden Tempo 100 auf Autobahnen sind die zu hohen Stickoxid-Werte, die gemessen an der Fläche des Landes die EU-Grenzwerte erheblich übersteigen. Das höchste Gericht und Beratungsgremium der Regierung der Niederlande, der Raad van State, hatte angesichts dessen bereits 2019 große Bauvorhaben gestoppt.

Das Obergericht stellte die Regierung vor die Wahl, wirksamere Maßnahmen zum Vermindern von Stickoxid zu ergreifen oder diese Projekte zu streichen – darunter Tausende von Wohnungen. Die Niederlande hatten den Beschluss bereits im November gefasst.

Hohes Tempo verursacht allerdings nicht nur Stickoxide und Unfälle mit schweren Verletzungen, sondern auch erheblichen Lärm. Ähnlich den Erkrankungen mit dem Coronavirus, steigt auch der Lärm exponentiell mit der Geschwindigkeit an. Bewohner des Bezirks Korneuburg können in der Nähe der A22 ein Lied davon singen. Viele Bewohner bezeichnen es bereits als Lärmhölle. Rasche Abhilfe schafft ein Tempolimit auf 80 oder 100, bzw 60 für LKW über 7,5t, wie das ja bereits auf der S1 zwischen G3 und Korneuburg der Fall ist.

Holland: Tempo 100 auf Autobahnen

Verkehrslärm auf A22: es geht auch anders 

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Autor:

Dr. Peter F. Mayer aus Niederösterreich

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