120 Sekunden-Finale
"Alpenwurm", der Kleinstkomposter, ist Niederösterreichs beste Geschäftsidee 2020

Moderator und Bezirksblätter-Chefredakteur Christian Trinkl im Gespräch mit Franz Tatzber.
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  • Moderator und Bezirksblätter-Chefredakteur Christian Trinkl im Gespräch mit Franz Tatzber.
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Die besten Ideen aus dem Homeoffice: Das war das große 120 Sekunden-
Wohnzimmer-Finale.

NÖ. Eine "Schule" für Senioren, gesunde Schreibtischsessel, Fruchtsaft im Kleinformat, rollende Hochbeete und eine App, die Mathematik bei der Quadratwurzel packt. Beim großen Online-Finale von „120 Sekunden – die niederösterreichische Geschäftsidee” pitchten zehn Kandidaten-Teams um Preise im Wert von über 50.000 Euro. 120 Sekunden – eine Aktion der Bezirksblätter Niederösterreich mit Unterstützung von riz up, NÖBEG und der Wirtschaftskammer Niederösterreich – gibt's aufgrund der Corona-Situation heuer erstmals als große TV-Show.

Das Format als Herzensangelegenheit

Seit Jahren gehört das 120-Sekunden-Casting der Bezirksblätter NÖ zum Programm. Auch eine Pandemie hält das Casting nicht auf.
"Jetzt erst recht" ist hier auch das Motto von Bezirksblätter-Geschäftsführer Ewald Schnell. "Warum? Weil die 120 Sekunden für uns eine Herzensangelegenheit sind. Niederösterreich hat ein enormes Potenzial an Gründern, für die gibt es dieses Format", so Ewald Schnell.
"Und was wir sehen, ist, dass aus diesen Ideen erfolgreiche Unternehmen werden, erklärt der Bezirksblätter-Geschäftsführer, der froh ist, starke Partner wie das Land NÖ und die Wirtschaftskammer NÖ im 120-Sekunden-Boot zu haben. Einen Tipp hat Ewald Schnell für alle 120-Sekunden-Teilnehmer: "Bleibt an euren Ideen dran und verfolgt die auch in Zukunft weiter."

NÖ ist und bleibt ein Unternehmer- und Gründerland

"Mir ist bewusst, dass die Pandemie-Zeiten mit den Lockdowns herausfordernd sind. Umso mehr freut mich, dass sich die Niederösterreicher mit ihren Ideen auch jetzt an die Öffentlichkeit wagen", so Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. "NÖ ist und bleibt ein Unternehmer- und Gründerland. Einfallsreichtum, Flexibilität und Engagement machen unsere Unternehmer aus. Das sehen wir auch im 120-Sekunden-Finale", fügt er hinzu. "Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer NÖ arbeiten wir daran, Ideenreichtum zu begleiten und zu fördern. Uns allen ist bewusst, dass es auch 2021 Herausforderungen geben wird, aber ich bin überzeugt, dass der Wirtschaftsstandort NÖ stärker, digitaler und innovativer aus dieser Krise herausgehen wird", so der Landesrat.

Mutmacher im Land

"Neue Ideen haben immer Konjunktur", sagt Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.
"Die Initiative 120 Sekunden zeigt den Ideenreichtum im Land Niederösterreich. Und das ist gut so", ist Wolfgang Ecker überzeugt.
"Denn Menschen mit Unternehmergeist sind Mutmacher für unser Land", fügt er hinzu.
"Unser Wirtschaftskammer-Gründerservice bietet bei Neugründungen professionelle Unterstützung und persönliche Beratung auf dem Weg in die Selbstständigkeit", erklärt der Wirtschaftskammer-Präsident von Niederösterreich und gratuliert allen 120-Sekunden-Finalisten.

Platz eins für den "Alpenwurm"

Im 120-Sekunden-Finale setzte sich Michael Lutz mit dem wohl größten "Team" durch.
Seine Helfer sind Tausende Würmer. "Das Hauptthema sind Wurmkomposter, mit denen es möglich ist, auf ganz kleinem Raum seinen Biomüll zu kompostieren. Dies geht sogar drinnen", so Michael Lutz.  Seinen Sieg kann der Neunkirchner überhaupt noch nicht fassen.
"Jetzt steh ich an. Ich hab mich einfach beworben, weil es an der Zeit war, etwas zu machen. Ich war schon überrascht, überhaupt ins Finale zu kommen. Das habe ich schon als großen Erfolg für mich gesehen", so der Erfinder, der zum ersten Mal überhaupt in den 120-Sekunden-Castings gepitcht hat. Aber wer ein richtiger Tüftler ist, hört wohl auch bei einem Sieg nicht auf. Michael Lutz hat natürlich schon weitere Pläne für seine "Alpenwürmer". Er setzt auf ein erweitertes Sortiment. "Ich arbeite an einer größeren Auswahl an Modellen, möchte da mehr Möglichkeiten liefern können", ist der Sieger schon wieder gedanklich beim Weiterentwickeln.

Die weiteren Stockerlplätze

Aus seinen vier Wänden in Höflein an der Donau pitchte sich Franz Tatzber auf den zweiten Platz. Seine Idee: MIHESA, eine Mikroorganismen hemmende Salzlösung und ein eingetragenes Warenzeichen. "Wir leben in einer von Corona geprägten Zeit. Die Lösung erhöht die Wirkung von MNS- und FFP2-Masken. "Mit dieser Lösung einfach die Maske imprägnieren, trocknen lassen, umhängen, und man ist geschützt, denn das auf den Masken vorhandene Salz inaktiviert die Keime. Das ist wissenschaftlich dokumentiert", so Franz Tatzber, der sich über den zweiten Platz freute.
Ärztin in Gmünd ist Raffaela Raab. In ihrem Job kam ihr auch die Idee zum TALISMAN. "Es ist das erste Schreibgerät, das speziell für die Arbeit im Krankenhaus entwickelt wurde, ein vierfarbiger Kugelschreiber aus Desinfektionsmittel-resistentem Stahl, zusätzlich hat der TALISMAN ein EKG-Lineal und eine medizinische wiederaufladbare Diagnostikleuchte", so Raffaela Raab. "TALISMAN soll der neue Arbeitsbegleiter für unser medizinisches Personal werden", freut sie sich über ihren Stockerlplatz.

Alle weiteren Infos und Berichte zu den Castings und Teilnehmer finden Sie in unserem 120-Sekunden-Channel.

Hier haben wir das Finale für dich in voller Länge zum Nachschauen! 

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