Coronavirus Niederösterreich
NÖ: AMS-Bilanz nach erstem Tag Lockdown

 AMS NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich und der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger
  • AMS NÖ-Geschäftsführer Sven Hergovich und der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger
  • Foto: NLK Burchhart
  • hochgeladen von Karin Zeiler

NÖ (red.) Die Zahl der Jobsuchenden in Niederösterreich ist am ersten Lockdown-Tag nur leicht gestiegen. 42.416 Personen waren per 22. November bei den 22 Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos gemeldet, „das sind um 1,84% mehr als am Montag der Vorwoche“, so der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Martin Eichtinger. Österreichweit ist ein Anstieg von 2,1% zu verzeichnen (auf insgesamt 277.508 arbeitslose Personen).

„Bereits im vergangenem Jahr hat das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem AMS NÖ und den Sozialpartnern Programme entwickelt und Maßnahmen geschnürt, die auch in diesem Lockdown eine zuverlässige Unterstützung sein werden“, so Martin Eichtinger und weiter: „Wir haben mit der Kurzarbeit in bewährtes Instrument, das in herausfordernden Situationen punktgenau unterstützen kann.“

Das AMS NÖ hat sich auf vermehrten Kund_innen-Andrang vorbereitet: „Existenzsicherung von Personen, die nun durch den neuerlichen Lockdown ihren Arbeitsplatz verlieren und die Unterstützung der Betriebe mit der Kurzarbeit stehen im Fokus“, so Landesgeschäftsführer Sven Hergovich.

Rückblick auf 1,5 Jahre Corona

Niederösterreichweit waren seit Beginn der Phase 5 (1.Juli) 27.279 Personen in Kurzarbeit. Gegenüber Monatsbeginn (2. November) ist damit die Zahl der Kurzarbeitenden in NÖ um knapp 1.000 Personen gestiegen.

„Wir verzeichnen derzeit viele Anfragen von Betrieben, einige haben bereits Kurzarbeitsprojekte laufen. Unternehmen, die nun in Kurzarbeit neu beantragen möchten, können das auch 14 Tage rückwirkend tun“, so der AMS NÖ-Chef.

Das AMS NÖ hat sich über das Wochenende auf diesen Lockdown gründlich vorbereitet: Die Geschäftsstellen sind sowohl vor Ort, als auch elektronisch oder telefonisch erreichbar. Rasche Antragsbearbeitung hat jetzt Vorrang. Es wird ein erweitertes Kurzarbeitsteam zusammengestellt, um die neuen Anträge zügig bearbeiten zu können.

„Wir rechnen mit sehr vielen Anträgen und bitten schon jetzt um Geduld und gute Kooperation bei der Abwicklung der Projekte“, so Sven Hergovich.

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