Zahlen gehen zurück
Die Corona-Lage beruhigt sich

Je mehr Impfungen jetzt verabreicht werden, desto weniger Corona-Maßnahmen werden wir schon in naher Zukunft brauchen, so Tilman Königswieser vom Krisenstab des Landes OÖ.
  • Je mehr Impfungen jetzt verabreicht werden, desto weniger Corona-Maßnahmen werden wir schon in naher Zukunft brauchen, so Tilman Königswieser vom Krisenstab des Landes OÖ.
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  • hochgeladen von Ingo Till

Laut Prognosen aus dem Krisenstab des Landes dürfte sich die Corona-Situation in OÖ weiter beruhigen.

OÖ. Schon seit einigen Tagen sinken die Corona-Zahlen in OÖ. Die dritte Welle dürften wir damit langsam hinter uns lassen – das bestätigt auch Tilman Königswieser, leitender Arzt im Krisenstab des Landes OÖ. Demnach gehen die Aufnahmeraten der Spitäler nun immer stärker zurück, was sich in einer bis zwei Wochen merklich auf die derzeit noch angespannte Situation auf den Intensivstationen auswirken werde.

„Richtig und wichtig“

Angesichts dieser Prognose und der fortschreitenden Immunisierung der Bevölkerung durch die Impfung, sieht Königswieser den näher rückenden Öffnungsschritten am 19. Mai gelassen entgegen: „Es ist richtig und wichtig, diesen Weg jetzt anzugehen“, befürwortet er die Entscheidung der Bundesregierung.

Bis Ende Mai knapp die Hälfte

Mehr als ein Viertel der gesamten oö. Bevölkerung und gut ein Drittel der über 15-Jährigen ist mittlerweile zumindest mit der ersten Impfdosis versorgt. Bis Ende Mai soll es im Idealfall knapp die Hälfte sein, was laut Königswieser „ein ordentlicher Bremsfaktor“ für das allgemeine Infektionsgeschehen wäre. Zudem sei dann ein Gutteil derer immunisiert, die altersgemäß bei einer Erkrankung ein höheres Risiko tragen, auf einer Intensivstation zu landen – derzeit sei etwa die Hälfte der Intensivpatienten älter als 60 Jahre.

„Nicht gegen die Wand klesch'n“

„Je mehr sich jetzt impfen lassen, desto weniger Maßnahmen brauchen wir am Ende des Tages“, appelliert er an die Oberösterreicher, das Angebot der Impfung wahrzunehmen, betont gleichzeitig aber auch, wie wichtig es sei, sich trotz allem weiterhin an die bestehenden Corona-Regeln zu halten. Die von Bundeskanzler Sebastian Kurz bemühte Metapher vom heller werdenden Licht am Ende des Tunnels erweitert Königswieser deshalb um eine Warnung: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht von diesem Licht geblendet, kurz vor dem Ziel gegen die Wand klesch’n.“

Alles zur aktuellen Corona-Situation in Oberösterreich lesen Sie hier.

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