PROGES
Psychotherapie per Telefon

PROGES berichtet von einem steigenden Bedarf an Psychotherapie. Dieser kann derzeit telemedizinisch abgedeckt werden.
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  • Foto: New Africa/Shutterstock.com
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Ungefähr 120 PROGES-Therapeuten bieten jetzt telemedizinische Psychotherapie an.  Die Behandlung kann wie eine in der Ordination erbrachte Leistung mit der Österreichischen Gesundheitskasse, kurz ÖGK, abgerechnet werden.

OÖ. Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung wurde auf Tele- Psychotherapie umgestellt. Dabei reden die Therapeuten per Telefon, Skype oder sonstigen Videokonferenzprogrammen mit ihren Klienten. Der Bedarf an psychotherapeutischer Hilfe steige, da es sich derzeit um eine Ausnahmesituation für die Psyche handle, berichtet Heidrun Eichberger-Heckmann von der Fachleitung Psychotherapie.

"Wir beobachten einen Anstieg von Angststörungen und Panikattacken. Die Menschen, die uns jetzt vermehrt kontaktieren, haben einen sehr hohen Redebedarf“, erläutert Eichberger-Heckmann.

Zwar könnten auch Angehörige am Telefon Empathie und Verständnis zeigen, dennoch solle man sich nicht scheuen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vor allem wer das Gefühl habe, dass ihm alles zu viel werde, meint Birgit Wille, Psychotherapeutin und stellvertretende Vorsitzende der Oberösterreichischen Gesellschaft für Psychologie, kurz OÖGP.

Schnelle Hilfe bei psychischen Belastungen

Um Menschen mit psychischen Belastungen schnelle Hilfe anzubieten, sind die PROGES-Mitarbeiter von Montag bis Freitag von 8 bis 17.30 Uhr unter 0800/202533 erreichbar. Das ist die Hotline der OÖ Clearingstelle für kostenfreie Psychotherapieleistungen. Grundsätzlich können aber alle telemedizinischen Krankenbehandlungen bei Psychotherapeuten, Psychologen, Ärzten und Hebammen bei der ÖGK eingereicht werden.

Weitere Informationen auf der Webseite von PROGES

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