Lauftraining
So läuft man richtig in den Frühling

Wer am Anfang regelmäßig und moderat, also maximal 30 Minuten, zwei- bis dreimal wöchentlich trainiert, wird bald Fortschritte spüren.
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  • Wer am Anfang regelmäßig und moderat, also maximal 30 Minuten, zwei- bis dreimal wöchentlich trainiert, wird bald Fortschritte spüren.
  • Foto: martinan/panthermedia
  • hochgeladen von Marlene Mülleder

ROHRBACH. Nach den langen Wintermonaten warten die Menschen sehnsüchtig auf den Frühling. Viele entdecken in dieser Jahreszeit das Laufen als sportlichen Ausgleich im Freien. „Beachtet man dabei einige Grundsätze und Regeln, ist die Chance groß, dass aus der anfänglichen Schwärmerei eine langfristige Liebe wird“, weiß Gunther Mittermayr, leitender Physiotherapeut vom Landes-Krankenhaus Rohrbach. „Gerade zu Beginn einer ‚Laufkarriere’ besteht das Risiko, dass die anfängliche Motivation schnell abhandenkommt. Anstatt sich fitter zu fühlen, fühlt man sich ausgelaugter als je zuvor. Der Grund für diese schwindende Motivation ist immer der gleiche: Ungeübte Läufer neigen dazu, sich selbst zu überfordern. Die anfängliche Schwärmerei nimmt dann oft ein abruptes Ende. Lieber langsam anfangen, als gleich den Mut verlieren“, sagt der Physiotherapeut.

Lieber langsam als gar nicht

Wer am Anfang regelmäßig und moderat, also maximal 30 Minuten, zwei- bis dreimal wöchentlich trainiert, wird bald Fortschritte spüren. Nun kann man langsam auch den Trainingsumfang erweitern. Entweder indem man in kleinen Schritten die Kilometerzahl einer Trainingseinheit steigert oder die Trainingsdauer pro Woche erhöht. Sport soll vor allem auch Spaß machen. Darum ist es sehr wichtig, nicht zu verbissen zu trainieren. Hilfreich ist es, Laufpartnerinnen oder Laufpartner mit einem ähnlichen Trainingslevel zu haben. Neben der Ausdauer brauchen Läuferinnen und Läufer auch Koordination und Kraft. Übungen dafür lassen sich gut in eine Laufrunde einbauen. Vorsicht ist bei schlechter Fitness oder Übermüdung geboten, dann macht es Sinn auch einmal einen Gang zurück zu schalten. Hat man es doch einmal ein wenig übertrieben, kann es zu Knie- oder Hüftschmerzen kommen, die aber kein Grund zum Aufgeben sind, wie der Experte betont: „Verlieren Sie nicht den Mut, das muss nichts Schlimmes bedeuten. Mit einigen gezielten Übungen bzw. gezieltem Training sind auch diese Symptome gut in den Griff zu bekommen. Bei optimaler Vorbereitung steht dem sportlichen Wohlfühlprogramm im Frühling nichts im Weg“.

Wer am Anfang regelmäßig und moderat, also maximal 30 Minuten, zwei- bis dreimal wöchentlich trainiert, wird bald Fortschritte spüren.
Physiotherapeut Gunther Mittermayr: „Wenn sich ungeübte Läufer gleich zu Beginn überfordern, nimmt die Sportkarriere ein abruptes Ende. Das muss aber nicht sein.“

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